Warentest: Spezialfunktionen von Tablets mit Vorsicht genießen

Apple Ipad, iPad Air 2, Apple iPad Air 2 Bildquelle: Apple
Die Hersteller von Tablets können sich kaum noch über die Basis-Hardware von der Konkurrenz abheben und versuchen es daher zunehmend mit Spezialfunktionen. Doch sollten Nutzer sich von diesen nicht zu schnell blenden lassen, denn ausgereift sind sie teilweise nicht.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung durch die Stiftung Warentest, die sich 20 aktuelle Tablet-Modelle vorgenommen hat. Von diesen erreichten immerhin neun Geräte die Wertung "gut". Die übrigen schnitten mit "befriedigend" ab, was bedeutet, dass man auch hier kein schlechtes Produkt erhält.

Sony Xperia Z3 und Xperia Z3 CompactSony Xperia Z3 und Xperia Z3 CompactSony Xperia Z3 und Xperia Z3 CompactSony Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact

Eines der wichtigsten Ergebnisse ist wohl, dass Apple mit dem iPad Air 2 und dem iPad Mini 3 seine einstige Vorreiterrolle aufgeben musste. Inzwischen gibt es Geräte, die die Tester mehr überzeugten, nämlich solche von Samsung - das Galaxy Tab S 10.5 und das kleinere Schwestermodell - sowie Sonys Xperia Z3. Diese schnitten fast eine halbe Note besser ab, als die Tablets von Apple. Hervorgehoben wurde beispielsweise, dass Samung bei den Displays mit enormer Auflösung, satten Farben und hohen Kontrasten punkten kann. Aber nicht nur das, auch die besten Kameras fanden sich bei dem Hersteller. Das Sony-Gerät überzeugte hingegen mit dem besten Akku und dem geringsten Gewicht im Testfeld.

Bei den Spezialfunktionen sind vor allem die Fingerabdrucksensoren in den Tablets von Apple und Samsung bekannt, die eine bessere Zugangskontrolle zu dem Gerät ermöglichen sollen. Aber es gibt bei verschiedenen Herstellern auch andere Ansätze - teils mit deutlichen Macken.

Lenovo bietet beispielsweise bei seinem Yoga Tablet 2 Pro einen integrierten Beamer an. Dieser hat aber nur eine geringe Auflösung, außerdem stören Farbblitze und Flimmern das Bild, so die Tester. Das Sony Xperia Z3 Compact wird damit beworben, wasserfester als die Konkurrenz zu sein. Es überstand zwar im Versuch ein kurzes Abtauchen in der Badewanne, doch gilt der Schutz nicht für Salzwasser, Spülmittel oder Wassertiefen von mehr als 1,5 Metern. Das neue Fire HDX 8.9 von Amazon soll dem Nutzer mit einem Live-Videochat, bei dem Kunden Amazon-Mitarbeitern Fragen zum Gerät stellen können, besonders anwenderfreundlich sein. Das Problem bestand im Test aber darin, dass die Antworten nicht immer richtig waren.

Apple iPad Air 2Apple iPad Air 2Apple iPad Air 2Apple iPad Air 2

Bei den Ergebnissen, die in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Test im Detail abgedruckt werden, verwies man außerdem auf eine günstige Alternative zu den High End-Modellen, die zu Preisen zwischen 470 bis 610 Euro zu haben sind: So hat das Asus Memo Pad 7 die Note "gut" mit einem Ergebnis von 2,6 nur knapp verfehlt - und das bei einem Preis von unter 150 Euro.
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