Pipo X7: Set-Top-Box soll Windows 8.1 ins Wohnzimmer bringen

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Der chinesische Hersteller Pipo ist vor allem für seine Tablets bekannt, hat jetzt aber mit dem Pipo X7 einen neuen Kleinst-PC vorgestellt, der hauptsächlich als Set-Top-Box gedacht ist und Windows 8.1 ins Wohnzimmer bringen soll. Dementsprechend bewirbt Pipo den X7 sowohl als "Media Box" als auch als "Mini-PC".
Der Pipo X7 erinnert auf den ersten Blick an die Zotac Zbox Pico, ist aber mit 18,8 x 12,9 x 2,56 Zentimetern deutlich größer, obwohl der X7 natürlich immer noch extrem klein ist. Es kommt ein Aluminiumgehäuse zum Einsatz, das ingesamt 440 Gramm auf die Waage bringt. Die Stromversorgung erfolgt offenbar per MicroUSB-Port. Pipo X7Pipo X7 - Platz für eine normale 2,5-Zoll-Festplatte? Interessanter ist jedoch das Innenleben, denn Pico verbaut hier Hardware, die eigentlich für Tablets gedacht ist, und dadurch sehr genügsam arbeitet. Es kommt der Intel Atom Z3735F mit vier 1,33 Gigahertz schnellen Kernen zum Einsatz, die bei Bedarf auf bis zu 1,83 GHz hochschalten. Da sich das Gerät zunächst vor allem an Reseller richtet, die es unter ihrer eigenen Marke anbieten wollen, besteht auch noch die Möglichkeit den neueren Atom Z3736F verbauen zu lassen. Dieser hat zwar ebenfalls einen Grundtakt von 1,33 Gigahertz, erreicht aber bei unverändert niedrigem Preis eine höhere TurboBoost-Frequenz von bis zu 2,16 Gigahertz.

Siehe auch: Zotac: Windows-PC mit Tablet-Technik im Hosentaschenformat

Die Atom-SoCs werden zusammen mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut, wobei der Hersteller auf seiner Website ausgerechnet die Frage nach dem Massenspeicher offen lässt. Zumindest der Größe nach zu urteilen, dürfte in dem kleinen Rechner anders als bei der Zotac Zbox Pico auch eine normale Festplatte im 2,5-Zoll-Format untergebracht werden können. Damit wäre der X7 zumindest deutlich besser als eine Art Media-Center-PC zu gebrauchen als das Konkurrenzprodukt, das nur mit maximal 64 GB Flash-Speicher aufwartet.

Zur weiteren Ausstattung des Pico X7 Mini-PC gehören vier UBS-Ausgänge - über deren Geschwindigkeit sich Pipo noch nicht ausgelassen hat - ein HDMI-Anschluss, ein MicroSD-Kartenslot, ein Ethernet-Port sowie ein Audio-Ausgang. Ein Audio-In gibt es hier anscheinend nicht und der RJ45-Anschluss dürfte wohl nur 100 MBit/s bieten. Darüber hinaus ist N-WLAN enthalten und es gibt Unterstützung für Bluetooth 4.0.

Als Betriebssystem läuft hier Windows 8.1 mit Bing. Angaben darüber, wann und zu welchem Preis der Pico X7 in den Handel kommen wird, liegen noch nicht vor. Das Gerät ist erst seit wenigen Tagen überhaupt auf der Website des Herstellers gelistet. PiPO, Pipo X7, Windows 8.1 PC PiPO, Pipo X7, Windows 8.1 PC Pipo
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