Windows 10: Workaround gegen Update-Probleme veröffentlicht

Windows 10, Windows Insider, 9879 Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat nach Bekanntwerden der Probleme mit der Windows 10 Technical Preview Build 9879 und der Installation des dafür angebotenen Update gegen die häufigen Explorer-Abstürze jetzt eine Anleitung veröffentlicht, um den zahlreichen davon betroffenen Testern unter die Arme zu greifen.
Wie Gabriel Aul von Microsoft in einem Support-Forum verlauten ließ, arbeitet sein Team weiterhin unter Hochdruck an einer Lösung der Probleme, die dafür sorgen, dass das gegen die Explorer-Abstürze vorgesehene Update KB3020114 bei einigen Nutzern der Windows 10 Technical Preview Build 9879 nicht installiert werden kann. Vorerst bietet man deshalb einen Workaround an, mit dem die Installation dennoch gelingen soll.

Folgende Schritte sind nach Angaben von Aul nötig:

  1. neustarten
  2. CMD.exe mit Administratorrechten starten und folgendes Kommando ausführen: compact /u /exe /s:%windir%/winsxs/filemaps
  3. Im Anschluss sofort Windows Update starten und nach Updates suchen
  4. Installation von KB3020114
  5. Neustart nach Aufforderung
Mit diesen recht simplen Schritten sollen die betroffenen User zumindest vorrübergehend das Problem umgehen und das Update zur Beseitigung der häufigen Abstürze des Windows Explorer installieren können. Aul zufolge arbeitet man derzeit daran, gleich zwei grundlegende Probleme zu beseitigen, die die Installation des Updates bisher unter Umständen verhindern können.

Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)
Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)

Derzeit scheitert die Installation des Updates gegen die Explorer-Crashes bei rund 12 Prozent der PCs, so der Chef des Windows-Insider-Programms weiter. Hintergrund sind zwei tiefergehende Bugs. Zum einen habe man mit Build 9879 eine neue Funktion zur Systemkompression eingeführt, von dem Geräte mit Solid State Drives durch eine geringere Nutzung profitieren sollen. In einigen Fällen werde die Logik für die Erkennung geringen Speicherplatzes "invertiert" und im Hintergrund werde dadurch automatisch komprimiert.

Auf Systemen, bei denen die Systemkompression aktiviert sei, trete ein zusätzlicher Bug im Zusammenhang mit der Verfolgung von Löschungen auf, durch den das Installationsprogramm von KB3020114 annimmt, dass die temporären Dateien nicht korrekt extrahiert werden konnten. Dadurch scheitere der Installer, weil das Programm glaubt, seine Aktivitäten nicht erfolgreich durchführen zu können.

Jetzt gehe es darum, die beiden beschriebenen Fehler zu beseitigen, damit derartige Probleme in Zukunft nicht erneut auftreten. Man arbeite bereits daran, doch vorerst gehe es darum, die weiterreichenden Konsequenzen der Bugs in den Griff zu bekommen, weil sie Auswirkungen auf diverse künftige Updates haben können. Die Fehlerbeseitigung sei wegen der zahlreichen Rückmeldungen von Testern bei der Entwicklung von Windows 10 deutlich einfacher geworden, so dass das Endprodukt eine höhere Qualität haben werde, erklärte Aul weiter.

Siehe auch: Windows 10 Preview: Update gegen Explorer-Abstürze *Update* Windows 10, Windows Insider, 9879 Windows 10, Windows Insider, 9879 Microsoft
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