Kim Dotcom ist pleite und sagt, dass er nun wohl ins Gefängnis muss

Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega Bildquelle: MEGA
Kim Schmitz alias Kim Dotcom führt seit mittlerweile drei Jahren in Neuseeland einen juristischen Kampf gegen seine Auslieferung in die USA. Das soll nach Angaben des gebürtigen Deutschen bereits rund zehn Millionen Dollar verschlungen haben. Nun sagt der Megaupload-Gründer: "Ich bin pleite."

Verteidiger weg

Nach zahlreichen anfänglichen juristischen Erfolgen hat sich in den vergangenen Monaten das Blatt für Kim Dotcom gewendet: Zuletzt wurde dessen Reisefreiheit stark eingeschränkt, außerdem müssen er und sein Mitangeklagter Finn Batato sich neue (neuseeländische) Anwälte suchen, da die bisherigen ihr Mandat niedergelegt haben.

Kim Dotcom hat nun im Rahmen einer Skype-Schaltung zur "unBound Digital"-Konferenz verraten, warum ihm die Anwälte vor Ort davongelaufen sind: "Mein Verteidiger-Team hat aufgegeben, nachdem mir das Geld ausgegangen ist", so Dotcom. Wie Business Insider berichtet, sagte er weiter: "Ich habe zehn Millionen Dollar ausgegeben, um mich zu verteidigen. Sie haben all meine Mittel abgeschöpft."

Außerdem meinte er, dass dies vermutlich sein letztes öffentliches Interview sein werde, da er vermutet, dass der neuseeländische Staat seine private Pleite dazu nutzen werde, seine Kaution zu widerrufen. Außerdem meint er, dass er ohnehin ein "leichtes Ziel" sei: "Es ist schwer, als zurückhaltend zu erscheinen, wenn man Nummerntafeln mit 'God' oder 'Stoned' hat. Außerdem bin ich Deutscher und Hollywood liebt deutsche Bond-Bösewichte."

Machtmissbrauch und Katzenbilder

Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, also Piraterie im großen Stil, bestritt er erwartungsgemäß: "Megaupload hatte eine 100-Prozent-Takedown-Rate für Kunden und hat Hollywood auch direkten Zugang gegeben. Es ist die gleiche Geschichte wie bei Irak und Massenvernichtungswaffen: Die US-Regierung hat ihre Macht missbraucht." Sollte er demnächst zurück ins Gefängnis müssen, dann hat er einen Wunsch: "Schickt mir Grußkarten. Karten mit Katzenfotos."

Siehe auch: Kim Dotcom - Kein Heli, kein Boot, aber vielleicht "meine Zelle" Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega MEGA
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