Samsung Eyecan+: Per Augenbewegung durchs Netz navigieren

Samsung, Augensteuerung, Eyecan+ Bildquelle: Samsung
Beim südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung ist eine deutlich verbesserte Technologie entstanden, bei der die klassische Nutzung der Maus durch die Bewegung der Augen ersetzt wird. Das System soll vor allem den Online-Alltag behinderter Menschen deutlich vereinfachen.
EyeCan+ nennt sich die Technik, die das Unternehmen nun vorstellte. Ein erster Prototyp eines solchen Systems war bereits im Jahr 2012 präsentiert worden, nun aber konnte man eine starke Weiterentwicklung vorführen. Vergleichbare Technologien waren bisher damit verbunden, dass die Nutzer sich beispielsweise eine Brille mit integrierten Sensoren aufsetzen mussten - so war es auch beim ersten EyeCan-Prototypen. Das ist nun nicht mehr notwendig.

Samsung EyeCan+Samsung EyeCan+Samsung EyeCan+Samsung EyeCan+

Denn bei EyeCan+ handelt es sich um ein eigenständiges Gerät, das einfach unter einem Bildschirm platziert wird. Die integrierten Kameras kalibrieren sich automatisch auf die Augen eines davor sitzenden Nutzers. Dieser sollte dafür im Idealfall etwa 60 bis 70 Zentimeter von der Optik entfernt sein und muss den Angaben zufolge keine besondere Position einnehmen, sondern kann sitzen oder liegen - je nachdem, was bequemer ist.

Wenn das System die Augen erfasst hat, erscheint auf dem Display ein Menü, das weitergehende Funktionen anbietet. Aktiviert wird eine Funktion, indem der Nutzer auf das entsprechende Symbol schaut und kurz blinzelt. Dies entspricht schlicht der Positionierung eines Mauszeigers und einem Klick. Auf diese Art kann der Anwender dann durch das Internet navigieren und auch Nachrichten verfassen.

Das EyeCan+-System bringt dabei eine ganze Reihe von Standard-Befehlen mit, für die stets die entsprechenden Symbole an der Seite des Displays eingeblendet sind. Dazu gehören unter anderem das Kopieren, Einfügen, Scrollen und Zoomen. Aber auch Drag & Drop und die Aktivierung der Druckfunktion sind möglich.

Samsung gibt die Technik frei

Wie Samsung mitteilte, ist EyeCan+ von den Ingenieuren des Konzerns in der Freizeit entwickelt worden. Entsprechend soll es von Samsung selbst nicht kommerziell verwertet werden. Das Unternehmen will zwar eine begrenzte Zahl an Systemen selbst herstellen, die dann aber verschiedenen Hilfsorganisationen kostenlos überlassen werden. Ansonsten will man das Hardware-Design und die zugehörige Software unter einer Open Source-Lizenz veröffentlichen, so dass andere Unternehmen und Organisationen die Produktion entsprechender Geräte in Angriff nehmen können. Samsung, Augensteuerung, Eyecan+ Samsung, Augensteuerung, Eyecan+ Samsung
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