Windows 10 Preview: Die meisten Tester laden lieber langsam

Windows 10, Windows Insider, 9879 Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat heute Nacht nicht nur die aktuelle Windows 10 Technical Preview Build 9879 selbst als ISO-Download bereitgestellt, sondern kurze Zeit später auch mit der Auslieferung dieser Version an die Tester aus dem sogenannten "Slow-Ring" begonnen. Der Leiter des Windows Insider Programms sagte außerdem, dass die meisten Tester die Vorabversionen lieber "langsam" beziehen.
Wie Microsoft über das offizielle Blog des Windows-Teams bekanntgab, wird die Windows 10 Technical Preview Build 9879 seit heute Nacht auch an alle Nutzer ausgeliefert, die die vorangegangene Testversion installiert und im Menü für die Auswahl der Update-Geschwindigkeit die Option "Slow" (langsam) ausgewählt haben.

Zwei Wochen seit Verfügbarkeit im "Fast-Ring"

Somit hat es seit dem Beginn der Auslieferung an die Nutzer der "Fast"-Option (schnelle Updates) knapp zwei Wochen gedauert, bis auch die etwas vorsichtigeren Tester bedient werden. Microsoft bietet die Testversionen von Windows 10 erstmals in Stufen an, um damit den internen Umstellungen in der Entwicklung seines Betriebssystems gerecht zu werden. Künftig sollen nämlich in deutlich kürzeren Abständen funktionelle Updates für Windows angeboten werden, wodurch man schneller auf neue Entwicklungen reagieren und neue Funktionen rascher an die Nutzer ausliefern kann.

Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)Windows 10 Preview (Build 9879)

Weil allerdings gerade Unternehmenskunden wegen diverser Abhängigkeiten gegenüber den von ihnen genutzten Anwendungen von Drittanbietern nicht in der Lage sind, einen derart hohen Takt mitzumachen, wird es auch die Möglichkeit zur "langsamen" Aktualisierung von Windows 10 geben. Microsoft nutzt die Testphase deshalb, um diesen Ansatz schon jetzt zu erproben, was von den Testern offenbar bereits sehr gut angenommen wird.

Großteil der Tester ist lieber vorsichtig

Wie Aul über Twitter verlauten ließ, nutzt der Großteil der Tester der Windows 10 Technical Preview nicht etwa die "schnelle" Update-Option, sondern lässt sich lieber in längeren Abständen mit aktualisierten Builds versorgen. Aktuell sei der Anteil der Nutzer im "Slow-Ring" deshalb mit rund 90 Prozent überwältigend hoch. Offenbar wollen nur vergleichsweise wenige Enthusiasten besonders schnell mit Updates versorgt werden, weil die Masse wohl lieber etwas wartet und so Probleme durch Fehler vermeiden will.

Dies ist letztlich auch die Vorteil der neuen Entwicklungs-Strategie von Microsoft. Wer immer die wirklich neueste Windows-Version haben will, kann diese auch bekommen. Dabei muss man aber eben auch damit leben, dass es wie im Fall der Windows 10 Technical Preview Build 9879 zu massiven Problemen kommen kann. So gab es kurz vor der Veröffentlichung der Build im "Slow-Ring" ein kleines neues Update, das einen Fehler beseitigen soll, der bei so manchem Tester zu Abstürzen mit einem Bluescreen geführt hatte.

Will man den Fehlern aus dem Weg gehen und eine möglichst stabile Vorabversion von Windows 10 nutzen, lohnt sich offensichtlich das Warten auf die "langsame" Auslieferungsstufe. Aul zufolge entspricht die Verteilung der Nutzer auf die beiden verschiedenen Test-Stufen den Erwartungen von Microsoft.

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