Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche

Browser, Firefox, Mozilla, Suchmaschine, Suche, Mozilla Firefox, Suchmaschinen Bildquelle: Mozilla
Der Browser-Anbieter Mozilla hat von Anfang an mit Google zusammengearbeitet, das kalifornische Unternehmen zahlte gutes Geld, damit man die voreingestellte Suchmaschine auf Firefox ist. Doch damit ist jetzt Schluss, Mozilla hat den demnächst auslaufenden Deal nicht verlängert.

Neubeginn

"Eine neue Suchstrategie für Firefox: Fördern von Wahlmöglichkeit und Innovation", betitelt Mozilla-Chef Chris Beard seinen Blogbeitrag. Darin erklärt er, warum man sich gegen die Verlängerung des Ende des Jahres auslaufenden Vertrags mit Google entschieden habe. Diese Partnerschaft hielt immerhin zehn Jahre.

Der Strategiewechsel, der ab sofort gilt, bedeutet, dass Mozilla nun nicht mehr auf einen globalen Suchanbieter setzt, sondern einen "lokaleren und flexibleren Ansatz" adaptiert, so Beard. Das bedeutet, dass man künftig von Land zu Land unterschiedliche Voreinstellungen bieten werde.

Firefox: Neue Partner bei der SucheFirefox: Neue Partner bei der SucheFirefox: Neue Partner bei der SucheFirefox: Neue Partner bei der Suche

Yahoo und Yandex

In den USA wird das die nächsten fünf Jahre Yahoo und damit auch indirekt Microsoft sein, da der Internet-Pionier in Sachen Suche auf die Redmonder Lösung Bing zurückgreift. Mozilla schreibt, dass US-amerikanische Firefox-Nutzer ab Dezember für Yahoo ein überarbeitetes Such-Interface erhalten werden, die Suchmaschine wird zudem Do Not Track (DNT) in Firefox unterstützen.

In Russland wird Yandex "erste Wahl" sein, in China ist es Baidu, letzteres ist aber bereits bisher so gewesen, da Google und China bekanntlich nicht die allerbesten Freunde sind. In Europa bleibt vorerst alles bei Alten, hier wird auch weiterhin Google als Voreinstellung geführt.

Generell verweisen die Firefox-Macher aber auch darauf, dass "voreingestellt" keine Exklusivität bedeutet, sondern man über ein Drop-down-Menü zahlreiche weitere Suchmaschinen einstellen könne, so viele wie bei keinem anderen Anbieter (darunter Bing, DuckDuckGo, eBay, Amazon, Twitter und Wikipedia). Ohnehin hat Mozilla nicht alle Brücken zu Google eingerissen: Die Kalifornier werden weiterhin die Safe Browsing- und Geolocation-Funktionen in Firefox bereitstellen.

Siehe auch: Firefox-Jubiläum - Die Browser-Revolution wird 10 Jahre alt

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Mozilla Firefox 33.1.1 - Open-Source-Browser
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