GRID: Nvidia startet seinen Streaming-Dienst für Spiele

Nvidia Shield, Nvidia Shield Tablet, Nvidia Shield Controller Bildquelle: Nvidia
Der Chiphersteller Nvidia startet jetzt seinen eigenen Streaming-Dienst für Spiele. Wie so oft geht es zuerst in den USA los, aber auch hierzulande müssen Nutzer nicht lange warten. Ein gutes halbes Jahr lang wird die Nutzung des Dienstes sogar kostenlos nutzbar sein.
Der Zugriff auf Nvidia GRID, so der Name des Angebots, wird erst einmal nur mit den SHIELD-Mobilgeräten des Unternehmens möglich sein. Dabei verspricht der Anbieter eine Performance, die deutlich über der der Konkurrenz liegt. Die Tegra-Plattform in den Geräten soll ihren Beitrag durch eine schnelle Dekodierung des Streams beitragen.


Die wesentliche Rechenleistung erfolgt allerdings in der Cloud. Mit einem guten Internet-Anschluss sollen hier Latenzen von rund 30 Millisekunden anfallen. Auch beim Start eines On-Demand-Spiels soll der Nutzer nicht lange warten müssen. Rund 20 Sekunden wird man wohl Geduld haben müssen, bis es losgeht.

Zum Start von Nvidia GRID werden rund 20 Spiele zur Verfügung stehen, deren Nutzung später durch die Zahlung einer monatlichen Abo-Gebühr abgegolten wird. Zu finden sind dabei relativ aktuelle Top-Titel wie "Batman: Arkham City" und "Borderlands 2", aber auch einige Klassiker wie "Brutal Legend" und "Psychonauts". Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Bestand in der kommenden Zeit wöchentlich weiter aufgestockt werden.

Nvidia Shield TabletNvidia Shield TabletNvidia Shield TabletNvidia Shield Tablet


Nvidia GRID-PerformancePerformance-Versprechen von Nvidia GRID
Das Gerät des Spielers hat lediglich die Aufgabe, Eingaben an die Cloud weiterzureichen und das eingehende Video-Signal auszugeben. Alle Berechnungen für das Spielgeschehen und die Grafikdarstellung erfolgen auf den Servern Nvidias. 2.448 Gigaflops sollen hier laut dem Anbieter genutzt werden können, was deutlich mehr ist, als die neuen NextGen-Spielekonsolen bieten. Das Bild wird mit einer 720p-Auflösung geliefert - und das bei 60 Frames pro Sekunde.

Um möglichst kurze Laufzeiten zu erreichen, greift Nvidia auf Rechenzentren in verschiedenen Regionen der Welt zurück. In den USA startet der Service am 18. November. Etwa einen Monat später soll es in Europa losgehen, wobei in Deutschland erst ab Januar über GRID gespielt werden kann, da der Dienst hier noch die Jugendschutzprüfungen durchlaufen muss.

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