Steve Ballmer: Wettbewerb im Internet ist besser als Netzneutralität

Steve Ballmer, Microsoft Build, build 2013 Bildquelle: Microsoft BUILD 2013 (Roland)
Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer, der mittlerweile Besitzer eines Basketball-Teams ist, hat sich zu einem aktuell vieldiskutierten IT-Thema zu Wort gemeldet: Netzneutralität. Nach Ballmers Meinung ist eine verstärkte Regulierung des Internets nicht notwendig, da der Wettbewerb bereits jetzt gut funktioniere.

Präsidiale Unterstützung

Die US-amerikanische Debatte rund um Netzneutralität hat seit Anfang der Woche einen besonders einflussreichen Fürsprecher, nämlich US-Präsident Barack Obama persönlich. Obama bezog klar Stellung für die Gleichbehandlung aller Internet-Daten und gegen jegliche Form von Drosselung. Der (unabhängigen) Federal Communications Commission (FCC) empfahl er, die Netzneutralität mit Hilfe von strikten Regeln zu bewahren.

Steve Ballmer kündigt Rücktritt anSteve Ballmer kündigt Rücktritt anSteve Ballmer kündigt Rücktritt anSteve Ballmer kündigt Rücktritt an

Dieser Empfehlung Obamas - der US-Präsident hat keinen direkten Einfluss auf Behörden wie die FCC - stellte sich nun der ehemalige Microsoft-Chef entgegen. Ballmer schrieb in einem Tweet (via GeekWire), dass es für strengere Regeln keinen Grund gebe: "Der Wettbewerb in Sachen Internet-Zugang funktioniert gut. Großartige Investitionen und Preisdruck. Es gibt keinen Grund für mehr FCC-Aufsicht."

Auch Microsoft ist für Netzneutralität

Mit dieser doch eher unerwarteten Wortmeldung stellt sich Steve Ballmer klar gegen die meisten seiner ehemaligen Kollegen bzw. Führungskräfte aus der IT-Industrie. Diese kämpfen seit Monaten und Jahren für eine Erhaltung bzw. Festigung der Netzneutralität, auch Microsoft hat sich bereits mehrfach gegen jegliche "Daten-Diskriminierung" ausgesprochen.

Barack Obama hat sich wie erwähnt gegen das Konzept der Bevorzugung gegen Bezahlung gestellt und vorgeschlagen, dass Internet-Zugänge - stationäre wie mobile - als Grundversorgung eingestuft werden sollten. Das wiederum würde der FCC eine strengere Überwachung der Einhaltung von Netzneutralität ermöglichen, was den Providern allergings gar nicht schmeckt.

Siehe auch: Über 100 US-Firmen verteidigen die Netzneutralität Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft, Ceo, Steve Ballmer microsoft
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