Beagleboard-X15: Neuer Mini-Rechner mit üppiger Hardware

mini-pc, BeagleBoard, BeagleBoard-X15 Bildquelle: eLinux
Die Reihe der Mini-Rechner wird demnächst um ein weiteres Modell ergänzt, das auch das Zeug hat, in viel breiteren Kreisen als nur bei Bastlern Interesse zu wecken. Denn die Hardware-Ausstattung des neuen BeagleBoard-X15 kann sich durchaus sehen lassen.

BeagleBoard-X15BeagleBoard-X15
Zwar gab es in den letzten Jahren verschiedene Ableger des originalen BeagleBoards, doch bei dem neuen Modell handelt es sich um den ersten offiziellen Nachfolger seit vier Jahren. Während günstige Mini-Rechner wie der Raspberry Pi sich vor allem als Embedded-System für einzelne Anwendungsfälle eignet, kann das X15 durchaus auch als einfacher und günstiger Mini-Rechner für den Schreibtisch eingesetzt werden.

Die Platine, auf der die Hardware untergebracht ist, misst dabei lediglich 10,6 x 10,2 Zentimeter. Den Kern des Systems bildet dabei ein Sitara AM5728-Prozessor von Texas Instruments. Der Chip basiert auf dem Cortex-A15-Design von ARM und ist mit zwei Kernen ausgestattet, die jeweils mit 1,5 Gigahertz getaktet sind. Dem Chip stehen dabei 2 Gigabyte DDR3L-RAM zur Seite.

Speicher nach Bedarf

Auf dem Board selbst sind bereits 4 Gigabyte eMMC-Flash-Speicher verlötet, was für einfache Anwendungen locker reicht. Wer Größeres mit dem System vorhat, kann den Speicher über einen MicroSD-Slot erweitern oder auch an den eSATA-Port gleich eine Festplatte oder SSD anschließen.

Auf dem BeagleBoard-X15 findet sich zudem ein Video-Chip, der mit ein und ausgehenden Video-Ports sowie einer HDMI-Schnittstelle verbunden ist und bis zu einer Auflösung von 1080p arbeiten kann. Jeweils ein analoger Ein- und Ausgang ist auch für Audio vorhanden.

Während auf dem Vorgängermodell lediglich eine einfache 10/100-Ethernet-Schnittstelle für die Netzwerkanbindung zu finden war, kommt das X15 jetzt gleich mit zwei Gigabit-Ports. Damit ist der Mini-Rechner auch als leistungsfähiges Netzwerksystem einsetzbar. Hinzu kommen auch noch drei USB-Ports, die bereits mit dem schnellen 3.0-Standard arbeiten. Das BeagleBoard-X15 kann somit für eine Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen, ist mit seiner recht üppigen Ausstattung allerdings teurer als beispielsweise ein Raspberry Pi. Wie viel das Gerät genau kosten wird, ist noch unklar - über hundert Dollar werden es aber wohl sein. Der Verkaufsstart ist für Ende Februar vorgesehen. mini-pc, BeagleBoard, BeagleBoard-X15 mini-pc, BeagleBoard, BeagleBoard-X15 eLinux
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