Porno-Spam von 'You Porn Office' fordert Bitcoin-Zahlungen

Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Bildquelle: Freezelight / Flickr
In einem weiteren dubiosen Fall von Abmahn-Spam fordert eine angebliche Rechtsanwaltskanzlei per Email Nutzer auf, eine Schadensersatzzahlung per Bitcoin zu begleichen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt nun vor der Phishing-Mail.
Dabei geht es wieder einmal um das leidige Thema Porno-Streaming. Die Spammer machen sich dabei den Umstand zunutze, dass es vielen Adressaten einfach zu peinlich ist, mit einer vermeintlichen Abmahnung und Klageandrohung aufgrund des Konsums von Pornos im Netz zum Anwalt zu gehen oder auch nur im Bekanntenkreis darüber zu sprechen. Dabei ist der Großteil solcher Abmahnungen, egal ob sie per Post oder Email hereinkommen, auf Betrugsabsichten aufgebaut.

Täuschung

In dem neuen Fall schreibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, handele es sich um einen weiteren Versuch, Internetnutzer arglistig zu täuschen. Wer eine solche Mail erhalten hat, soll auf keinen Fall darauf reagieren.

"Bei der neusten Phishing-Masche werden Nutzer informiert, dass über ihren Internetzugang angeblich ein Porno-Video auf Seiten wie YouPorn, RedTube, Pornhub oder XNXX des Anbieters You Porn Office angeschaut wurde. Als Absender sind real existierende, seriöse Anwaltskanzleien angegeben. Allerdings sind hier sowohl die Kanzleien als auch die genannten Rechtsanwälte in der Regel selbst Opfer eines Identitäts-Diebstahls geworden. Verbraucher, die von dieser Phishing-Attacke betroffen sind, sollten die Homepage der genannten Kanzlei aufrufen. Die betroffenen Anwälte warnen meistens auf ihren Internetseiten vor der betrügerischen Masche."

Unklare Warnung

Einen Hinweis auf die betroffenen Anwälte selbst gibt die Verbraucherzentrale allerdings nicht. Dazu lässt die Formulierung in der Warnung "in der Regel... selbst Opfer eines Identitäts-Diebstahls geworden" stutzen. Leider wurde keine dieser Mails im Wortlaut veröffentlicht. Auch fehlt ein Vermerk auf das eigentliche Ziel: in der zitierten Phishing-Mail gibt es laut Verbraucherzentrale zwar den Aufruf, eine Strafzahlung mit der virtuellen Währung Bitcoin auszuführen. Allerdings ist eine solche Phishing-Attacke doch sehr ungewöhnlich, und ob das Ziel die Zahlung ist, kann man getrost anzweifeln - vielmehr werden es die Betrüger auf Daten abgesehen haben. Einiges deutet außerdem darauf hin, dass mit der Mail Schadsoftware verschickt wird, schreibt Heise.

Die Frage bleibt hierbei wieder, wie die Mail-Empfänger in das Visier der Betrüger geraten sind. Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Freezelight / Flickr
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