Windows 8.1 mit Bing hilft: Mehr verkaufte PCs, weniger Piraterie

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Die Einführung von Windows 8.1 mit Bing hat nach Angaben von Marktforschern zumindest in einigen Regionen der Welt dazu beigetragen, den Rückgang der Verkaufszahlen im PC-Markt abzufangen. Vor allem in Europa und Asien soll die Billig- bzw. Gratis-Lizenz positive Auswirkungen haben.
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC konnten die PC-Hersteller im dritten Quartal 2014 in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afkrika rund 23,7 Millionen Geräte absetzen, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von überraschend deutlichen 10,4 Prozent und damit im zweiten Quartal in Folge ein erhebliches Wachstum bedeutet. Windows 8.1 mit BingDer Desktop eines Tablets mit Windows 8.1 mit Bing Neben den Vorbereitungen für den Neubeginn des Schuljahres und Weihnachten soll auch die zunehmende Verfügbarkeit von günstigeren Notebooks mit Windows 8.1 mit Bing zu dem deutlichen Plus bei den Verkaufszahlen beigetragen haben. Gerade in Westeuropa ging es mit einer Zunahme der Verkaufszahlen um 22,7 Prozent deutlich nach oben, während die politische Unsicherheit in Osteuropa für einen Rückgang um 9 Prozent sorgte. In Afrika lagen die PC-Verkaufszahlen 2,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Wie der Analyst Maciek Gornicki von IDC erklärte, würden die niedrigen Preise der mit Windows 8.1 mit Bing ausgerüsteten Geräte die Attraktivität für die Kunden deutlich steigern. Derartige Produkte hätten sich im dritten Quartal 2014 deshalb gut verkauft und somit positiv zum Aufwärtstrend im PC-Markt beigetragen. Durch die günstigen Preise würden sich viele Kunden animiert fühlen, wieder Geld für einen neuen Rechner zu investieren.

Microsoft gibt Windows 8.1 mit Bing grundsätzlich zu einem reduzierten Preis ab, so dass es inzwischen häufig auf Systemen zum Einsatz kommt, die früher aus Preisgründen ganz ohne Betriebssystem verkauft wurden. Für bestimmte Tablets und Notebooks, deren Display-Diagonale unter 9 Zoll (Tablets) und unter 14 Zoll (Notebooks) liegt, können die Gerätehersteller die Bing-Variante von Windows 8.1 sogar komplett kostenlos erhalten. Der einzige Unterschied zur normalen Ausgabe besteht darin, dass Bing als Suchmaschine im Internet Explorer voreingestellt wird - sonst gibt es aber keine Unterschiede.

Siehe auch: Windows 8.1 mit Bing bremst den Erfolg der Chromebooks kaum

In der Region Asien-Pazifik funktioniert Windows 8.1 mit Bing laut IDC wohl auch als eine Art Mittel gegen Piraterie. Weil auch dort günstige PCs mit der neuen Lizenzvariante angeboten würden, können sich mehr Kunden einen entsprechend ausgestatteten Rechner leisten. Bisher griff man gerade in China und Indien noch häufig zu Neu-PCs ohne Betriebssystem, die dann mit einer illegalen Kopie von Windows betrieben werden. Weil Windows jetzt auch bei den günstigsten Systemen mitgeliefert werde, würden nun mehr Kunden ordnungsgemäß lizenzierte Versionen von Microsofts Betriebssystem einsetzen.

Notebooks und Tablets mit Windows 8.1 mit Bing:
Im WinFuture-Preisvergleich:

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Mehr zum Thema: Windows 8.1
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