Hatred: Heftige Kontroverse um geschmackloses "Amokläufer-Spiel"

Spiel, Hatred, Destructive Creations Bildquelle: Destructive Creations
Derzeit sorgt ein Trailer für ein neues Spiel namens "Hatred" ("Hass") des polnischen Entwicklers Destructive Creations für riesige Diskussionen. Und das zu Recht, denn der einzige Zweck des isometrischen Shooters ist es, grundlos Zivilisten zu massakrieren. Epic verlangt die Entfernung des Unreal Engine 4-Logos, inzwischen gibt es auch Berichte über die Hintergründe des Hatred-Machers, es handelt sich wohl um einen Neonazi.

Es muss auch Grenzen geben

Um die "Killerspiel"-Diskussion ist es in Deutschland seit längerem eher still geworden, dennoch muss man sie - wohlgemerkt auf einer wesentlich anderen Ebene - wieder einmal aufwärmen. Denn für den jüngst per Trailer vorgestellten Shooter "Hatred" sind Worte wie zynisch und geschmacklos noch eine Untertreibung.

Anmerkung der Redaktion: Wir verzichten auf eine Einbindung des Trailers, auch die Quelle Eurogamer wird deshalb ausnahmsweise nicht direkt zum Artikel verlinkt, da sich dort das Video einsehen lässt. Sollte das Spiel je tatsächlich erscheinen, ist eine Indizierung in Deutschland nur Formsache.

"Menschliche Würmer" auslöschen

"Hatred" zeigt in düsteren Schwarz-Weiß-Bildern zunächst einen langhaarigen Mann in Lederjacke, dieser erzählt, während er mit Handgranaten, Messer und Maschinengewehr hantiert, zynischen Mist wonach er die Welt und die "menschlichen Würmer" hasse. Das Ziel seines "Genozid-Kreuzzugs" (auch das ein Zitat): So viele davon "ins Grab zu bringen wie nur möglich." Danach sieht man jede Menge enorm brutale Gameplay-Szenen, die selbst Hartgesottene mit einem extrem unguten Gefühl im Magen zurücklässt.

Nur ein Spiel?

Jarosław Zieliński, der Chef von Destructive Creations verteidigte sein Machwerk gegenüber Eurogamer und meinte, dass es sich schließlich nur um virtuelle Charaktere handle, die man erschießt, man möge Realität nicht mit einem Spiel verwechseln.

Das sieht Engine-Entwickler Epic Games aber anders und verlangte von Destructive Creations die Entfernung des Logos der Unreal Engine 4 aus dem Trailer. Epic betonte, dass man damit keine Zensur betreibe, sondern verweist auf die Trademarks zum Logo und dass Destructive Creations keine Erlaubnis erhalten habe.

Rechtsextremer Hintergrund

Ein Tumblr-Blog namens Fuck No Video Games (via @NedzadHurabasic) hat sich die Hintergründe der Macher näher angesehen und herausgefunden, dass es sich bei Zieliński (sowie anderen Destructive Creations-Mitarbeitern) um einen Neonazi handelt. Ein Blick auf dessen Facebook-Profil bestätigt das. Spiel, Hatred, Destructive Creations Spiel, Hatred, Destructive Creations Destructive Creations
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