Samsung zeigt Bandbreiten-Rekord mit 5G-Mobilfunk bei 110 km/h

Samsung, Mobilfunk, Test, 5G Bildquelle: Samsung
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat Systeme für kommende 5G-Mobilfunknetze außerhalb des Labors zum Einsatz gebracht und dabei sehr hohe Bandbreiten erreicht. Auch in schnell fahrenden Autos brachten es die Ingenieure dabei auf Gigabit-Geschwindigkeiten.
Beim Test neuer Prototypen und einer eigenen Basisstation wurden mit ruhenden Systemen in der Praxis nun Übertragungsraten von 7,5 Gigabit pro Sekunde erreicht. Dies stellt im Vergleich zu den heutigen Technologien der 4. Generation einen enormen Sprung dar. Mit aktuellen LTE-Funkanlagen lassen sich für gewöhnlich rund 150 Megabit pro Sekunde umsetzen und auch wenn hier noch etwas Luft nach oben besteht, bringen die kommenden Systeme doch eine klare Vervielfachung mit.

Der eigentliche Knackpunkt bei der Entwicklung von Mobilfunk-Technologien liegt allerdings darin, wenn diese auch wirklich mobil eingesetzt werden. Bewegt sich der Empfänger, ist die Übertragung von Daten nicht mehr ganz so Reibungslos möglich und die Bandbreiten sinken. Aber auch hier konnte Samsung inzwischen dafür sorgen, dass der Gigabit-Bereich nicht mehr verlassen wird.

Auch als die Ingenieure den Prototypen in einem Auto auf einer Rennstrecke mit 110 Kilometern pro Stunde mitfahren ließen, genügte die Verbindungsqualität noch für 1,2 Gigabit pro Sekunde. Das stellt für die bisherige Erprobung der Technologie einen neuen Rekord dar. Zwar wurden mit 5G-Technik auch schon höhere Bandbreiten erreicht, dies allerdings nur unter Laborbedingungen.


Die Tests fanden im Frequenzbereich von 28 Gigahertz statt. Dieses Band ist sehr gut geeignet, um hohe Bandbreiten zu erreichen. Allerdings stehen die Entwickler noch vor der Herausforderung, vergleichbare Datenraten auch in niedrigeren Frequenzbereichen zu erzielen. Denn das hier genutzte Spektrum ist für den Einsatz kommerzieller Mobilfunknetze nicht besonders gut geeignet, da die Signale zu stark von Häusern und anderen Hindernissen absorbiert werden und die Reichweiten einer Sendeanlage entsprechend gering sind.

Samsung will diesem Problem aber mit der Hybrid Adaptive Array Technology (HAAT) entgegentreten. Diese soll es ermöglichen, auch mit höheren Frequenzen größere Entfernungen überbrücken zu können. Doch auch diese wird die Physik nicht aushebeln und entsprechend nur bedingt Verbesserungen bringen können.
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