Internet Explorer: Microsoft erklärt die Vorteile von HTTP/2

Windows 7, internet explorer 11, ie11 Bildquelle: Wzor
Microsoft hat in der jüngst veröffentlichten Windows Technical Preview auch einen "neuen" Internet Explorer integriert. Dieser hat zwar nach wie vor die Versionsnummer 11 (statt der 12), bietet aber dennoch einige Verbesserungen. Die stecken aber vor allem "unter der Haube" und zwar aufgrund der Integration von HTTP/2.

Internet Explorer 11(+)

Microsoft geht in einem Blog-Beitrag auf die bereits Anfang des Monats vorgestellten Verbesserungen beim Internet Explorer ein, genauer gesagt erläutert man den Einsatz von HTTP/2 und bezeichnet das im Titel des Beitrags als die "lang erwartete Fortsetzung". HTTP/2 sei die "erste signifikante Überarbeitung des 'Hypertext Transfer Protocol' seit 1999", so Microsoft. In den vergangenen Jahren habe es zahlreiche Versuche gegeben, die "Web-Architektur zu straffen", aber keiner davon hatte das Ausmaß von HTTP/2.

HTTP/2 ist deshalb auch in der Windows 10 Technical Preview verfügbar, wie die Program Manager Rob Trace und David Walp erklären. Es geht natürlich vor allem um eines: Performance, also Geschwindigkeit, und in weiterer Folge um Geld. Denn in einer Bing-Studie habe man beispielsweise festgestellt, dass ein Anstieg der Seitenladezeit von nur 10 Millisekunden die Seite jährlich 250.000 Dollar Umsatz koste.

Technische Hintergründe

Die Web-Technologie von heute basiere laut Microsoft weitgehend auf jenem Weg, der schon zu Zeiten von 800 x 600-Pixel-Displays üblich war, heute benötigt eine Webseite aber ein Vielfaches an Ressourcen. Der Seitenaufbau wird gebremst, da immer noch viele einzelne Queries zwischen Browser und Server erfolgen müssen, jede derartige Anfrage muss warten, bis die vorherige "abgearbeitet" worden ist. Zusätzliche parallele Verbindungen zu öffnen, ist zwar möglich, aber nicht die Lösung.

HTTP/2 löst das Problem, indem es auf die gesamte zur Verfügung stehende Bandbreite zugreift, und zwar über so genannte "long-lived connections" sowie Multiplexing. Letzteres erlaubt dem Protokoll Mehrfachanfragen über eine Verbindung abzuwickeln. Für Entwickler biete das ebenfalls Vorteile und das ohne zusätzliche Arbeit, da der neue Standard explizit im Hinblick auf Rückwärtskompatibilität zu HTTP/1.1 entwickelt worden ist.

Siehe auch: IE in der Windows-10-Preview - Nicht komplett neu, aber mit Neuem

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