JPMorgan-Hack: über 83 Mio. Kundendatensätze betroffen

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
In den USA zieht gerade ein neuer Datenskandal seine Kreise: Wie aus einem Bericht an die Aufsichtsbehörde SEC hervorgeht, waren bei dem im Sommer bekannt geworden Hackerangriff auf die Bank JPMorgan rund 83 Millionen Kundenkonten betroffen.
Die Datensätze umfassten dabei sehr viele Details. Die Rede ist von den persönlichen Namen und Adressen von 76 Millionen Privatkunden und 7 Millionen Firmenkunden der Bank. In den Datenbanken sind zudem sensible Daten wie die Sozialversicherungsnummer und Renteninformationen gespeichert.

Ein bislang noch ungeklärter Angriff auf das Computersystem der Großbank JPMorgan Chase hatte vermutlich im Juni diesen Jahres begonnen und war im Juli bemerkt worden. Nach dem Schließen der Sicherheitslücke gingen die Experten der Großbank davon aus, dass rund eine Millionen Kundendaten von den Hackern erbeutet werden konnten.

Bedeutend größer, als zunächst vermutet

Genaue Zahlen gab es aber nicht - bisher. Denn nun stellt laut New York Times der Abschlussbericht den Hack mit in die Liga der größten je bekannt gewordenen Zwischenfälle dieser Art. Mit 83 Millionen erbeuteten Datensätzen reiht sich der Fall mit ein in die großen Hacks in den USA von den Handelsketten Target und Home Depot, die beide in diesem Jahr Kreditkartendaten und weitere Informationen durch ein Sicherheitsleck den Betrügern preisgaben.

Angriff auf weitere US-Großbanken

JPMorgan hat derzeit aber noch keinerlei Hinweise darauf gefunden, ob die Angreifer neben den Kundendaten wie Anschriften und Email-Adressen auch auf Kontonummern zugreifen konnten. Wie die New York Times schreibt, hatten die Hacker Zugriff auf über 90 Server von JPMorgan und konnten jeweils schlecht gesicherte Teilbereiche infiltrieren.

Im Sommer sollen neben JPMorgan noch vier weitere amerikanische Großbanken dem Hackerangriff zum Opfer gefallen sein. Laut dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es aber in keinem der Fälle Informationen, ob oder wie die entwendeten Kundendaten verwendet wurden. Daher wird noch immer gerätselt, mit welcher Intention die Angreifer gehandelt haben. Es ist weder ein offizielles Bekennerschreiben bekannt, noch eine finanzielle Ausnutzung des Hacks. Hacker, Tastatur, Maus Hacker, Tastatur, Maus Davide Restivo / Flickr
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