Intel: Neue Produkthits kommen von Einzelpersonen nicht Konzernen

Intel, minirechner, Edison Bildquelle: Intel
Geht es nach Intel, werden wirklich bedeutende Erfindungen nicht durch riesige Unternehmen geschaffen, sondern eher durch Einzelpersonen. Dies ist auch der Grund, weshalb der Halbleitergigant seit einiger Zeit mit großem Aufwand versucht, sich und seine Plattformen in der Maker-Szene zu etablieren.
Intel hat ein Jahr nach der Präsentation des Arduino-kompatiblen ersten Galileo-Boards, auf dem einer seiner Low-Power-SoCs zum Einsatz kam, ein erstes Fazit seines Engagements im sogenannten Maker-Bereich gezogen. Nachdem sich zunächst fast nur Hobbyisten und kleinere Firmen in der Nische der Hardware-Bastler betätigten, sind inzwischen mit Firmen wie Intel und anderen Chipherstellern wie Atmel und Texas Instruments auch Großunternehmen in diesem Segment des Elektronikmarktes aktiv.

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Die Motivation dahinter ist natürlich, dass man sich möglichst früh als Partner für innovative Neuerungen etablieren will. Dass Intel dabei nicht mehr nur auf seine eigene Forschung und die Arbeit an Universitäten und anderen etablierten Einrichtungen setzt, sondern seit der Vorstellung des ersten Galileo-Entwicklungs-Boards auf der Maker Faire Europe im letzten Jahr speziell auch kleine Entwickler und Hobby-Bastler ansprechen will, hat nach Angaben von Aysegul Ildeniz, die in der New Devices Group von Intel für Strategie und Geschäftsentwicklung verantwortlich ist, einfache Gründe. Intel EdisonAusstattung des Intel Edison Developer-Boards Man will natürlich neue Geschäftsfelder erschließen und sich im "Internet der Dinge" etablieren, doch die Logik hinter der Unterstützung für Bastler und "Maker" könnte kaum simpler sein. Die Geschichte habe gezeigt, dass Produkte, die den Bereich der Consumer-Elektronik oder der Elektronik im Allgemeinen nachhaltig verändern, einfach von Einzelpersonen erfunden würden, so Ildeniz während der Maker Faire in Rom. Oft hätten gigantische Firmen - zu denen Intel ebenfalls gehört - kaum mit den Produkten zu tun, die den Markt langfristig und grundlegend verändern.

Um also früh in künftigen Märkten, die riesiges Potenzial haben, mitmischen zu können, bietet Intel mit Plattformen wie dem inzwischen in der zweiten Generation erhältlichen Galileo-Board und dem Edison-Board, das praktisch einen kompletten Rechner im Format einer SD-Karte unterbringt, den Hardware-Bastlern seine Plattformen an. Zusammen mit der entsprechenden Software sollen die relativ günstigen Boards ähnlich wie RaspberryPI und Arduino-Boards genutzt werden, um alle möglichen neuen Produkte zu schaffen.

Neben dem kommerziellen Vertrieb der Entwickler-Boards nutzt Intel sein weltweites Vertriebsnetz auch, um in diversen Ländern die Platinen kostenlos an Schulen und andere Bildungseinrichtungen zu verteilen. Intern gibt es ebenfalls ein großes Interesse an den kleinen Boards mit großen Möglichkeiten - mehr als 1500 Mitarbeiter des Konzerns würden auch in ihrer Freizeit mit den Produkten arbeiten, um mit allerlei eigenen Erfindungen zu experimentieren. Es gehe grundsätzlich darum, den Markt für Wearables und andere vollkommen neue Produkte aus dem Bereich des "Internets der Dinge" mit zu erschaffen und schon früh mit zu gestalten, so Ildeniz.

Wir sind auf Einladung von Intel auf der Maker Faire Europa 2014 in Rom zu Gast. Intel, minirechner, Edison Intel, minirechner, Edison Intel
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