Netflix Deutschland im Test und Kommentar: Rette uns, wer kann!

Das ist erklärbar, wenn man sich die hinter den Streaming-Anbietern stehenden Konzerne (und diverse Verknüpfungen) ansieht: Sky ist News Corp., damit fallen u. a. Fox-Inhalte (TV und Film) weg. Watchever gehört zum französischen Konzern Vivendi, dem wiederum gehört Universal. Maxdome ist im Besitz von ProSiebenSat.1 und hat deshalb eine Stärke bei deutschen Eigenproduktionen. Amazon ist hingegen eher ein Sonderfall, da man gewisserweise zwischen allen Stühlen sitzt.

Dazu kommen dann auch noch die mit dem traditionellen TV-Geschäft in Zusammenhang stehenden Rechte, das ergibt eine zusätzlich verkomplizierende Ebene. Kurzum: Das Angebot ist überall mehr als löchrig, wer ein halbwegs komplettes Angebot (legal) sucht, der müsste drei bis vier Anbieter abonnieren und das kann einfach keine Lösung sein.
NetflixDeutsche... Netflix...und englische Untertitel
Für Netflix spricht allerdings, dass alle fremdsprachigen Angebote stets auch mit der Original-Tonspur nutzbar sind. Wer etwa nicht ganz so gut Englisch spricht, der kann zumeist Untertitel dazu schalten. Aber: Die sind noch ein Sauhaufen. Deutsche Untertitel (in Gelb) gibt es fast immer, englische sind hingegen rar und noch dazu (etwa bei House of Cards) in ungewohnten Versalien (und in Weiß). Hier wäre eine einheitliche oder beim Format frei wählbare Lösung (in Deutsch und Originalsprache) wünschenswert.

Wir sprechen Deutsh

Ein Vorteil von Netflix ist natürlich die Internationalität. Wer ins Ausland reist, der kann auf das dortige Netflix-Angebot zugreifen. Das kann man auch von hier aus tun und sich per VPN im Ausland umgucken. Wie lange das Tunneln noch geht, ist aber offen, da VPN vielen Rechteinhabern ein Dorn im Auge ist und sie solchen Nutzern am liebsten den Zugang entziehen würden.

Ist Netflix die Lösung?

Nein. Genauso wenig wie Sky, Watchever, Maxdome und Amazon. Das wird sich auch nicht so schnell ändern. Denn ein Angebot, das schnell und lückenlos ist, kann aktuell niemand bieten. Das kann sich nur dann ändern, wenn etwas passiert, was für den freien Wettbewerb wohl weniger wünschenswert ist: Mindestens zwei Anbieter müssen ins Gras beißen.

Am "besten" wäre ein "Monopolist der Herzen", was aber wiederum aufgrund des fehlenden Wettbewerbs zu neuen Problemen führen würde. Dazu wird es aber nicht so bald oder auch nie kommen, da die beteiligten Konzerne einen (zu) langen Atem haben. Dass die Konzerne sich vom Beharren auf Exklusivität lösen und zum Kunden und dessen Plattform gehen (anstatt umgekehrt), ist praktisch ausgeschlossen. Es geht schlichtweg um zu viel Geld.

Man kann aber dennoch seine Hoffnungen auf Netflix setzen: Das US-Unternehmen steht auf eigenen Beinen und vor allem in den USA führt kaum ein Weg mehr an Netflix vorbei. In Europa ist man hingegen noch am Anfang, man wird das Inhalte-Angebot aber sicherlich in den kommenden Monaten ausbauen. Es ist jedenfalls zu hoffen.
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