Die Sims 4: Filter für schwule Begriffe ist laut EA nur ein Fehler

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Die Lebenssimulation Die Sims 4 von Electronic Arts ist seit vergangener Woche verfügbar und sorgt seither für den einen oder anderen Aufreger. Aktuell gibt es Homophobie-Vorwürfe in Richtung Electronic Arts, da man Spielcharaktere nicht mit homosexuellen Begriffen benennen bzw. beschreiben kann. EA erklärte das mit einem Bug und das ist durchaus glaubhaft.

"Verbotene Wörter"?

Eines der wichtigsten und beliebtesten Features von Sims 4 ist die Möglichkeit, im Spiel erstellte Charaktere online veröffentlichen zu können. Diese Figuren können zuvor in Textform charakterisiert werden, wer dabei aber ein Synonym für "schwul" wählt (englische Begriffe wie gay, lesbian, homosexual und queer), der bekommt die Nachricht, wonach das ein "verbotenes Wort" sei und nicht akzeptiert werden kann. Das System teilt einem mit, dass derartige Beschreibungen bzw. die dazugehörigen Figuren nicht online veröffentlicht werden dürften.

Entdeckt hat das eine deutsche YouTuberin, das bekannte Gaming-Blog Kotaku konnte dieses Verhalten auch bestätigen. Und man fragte bei Electronic Arts nach und der Publisher erklärte, dass es sich dabei um einen Fehler handle, diesen will man auch bald beheben.

Filter-Fehler

Laut EA greift das System von Die Sims 4 auf ein automatisches Filter-Programm zu, dieses siebt bestimmte Begriffe aus, darunter jene zur sexuellen Orientierung, was bei Sims 4 aber eben keine Absicht war. EA verweist auf die "lange Geschichte" der Spielereihe in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Das Spiel habe von Anfang "jene Storys unterstützt, die die Spieler erzählen wollen, unbeachtet von der Geschlechterpräferenz."

In der Tat ist die Erklärung von EA glaubhaft: Denn die Sims-Reihe war eines der ersten Spiele überhaupt, die nicht-traditionelle Beziehungen explizit zugelassen bzw. thematisiert haben. Und das ist auch bereits sehr lange der Fall, denn das Spiel wurde erstmals 1999 der Öffentlichkeit präsentiert und schon damals waren schwule Spielfiguren und Beziehungen möglich.

So kann man abschließend wohl feststellen, dass der "kleine Skandal", der im erwähnten YouTube-Video festgestellt wurde, keiner ist, und es sich hier tatsächlich um einen simplen Fehler handelt.
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