Smartphone-Diebstahl: Gerät einstecken hilft im Zweifel kaum

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Obwohl der Diebstahl von Smartphones inzwischen breiter öffentlich diskutiert wird und auch Schutz-Systeme eine steigende Verbreitung erfahren, nahmen die bei der Polizei registrierten Fallzahlen zuletzt deutlich zu und die Dunkelziffer ist noch um einiges höher.
Gemäß der offiziellen Zahlen aus dem Informationssystem der Polizei (INPOL) wurde im vergangenen Jahr ein neuer Rekord von 236.500 gestohlenen Mobiltelefonen verzeichnet. Ein Jahr zuvor gab es erst 166.274 dokumentierte Fälle. Wie eine darauf aufbauende Untersuchung von Lookout und der Deutsche Telekom zeigt, gibt es im europäischen Vergleich durchaus Unterschiede bei der Art, wie die Taten begangen werden und wie die Nutzer darauf reagieren.

So werden in Deutschland und Großbritannien Smartphones am ehesten in Bars, Pubs oder Clubs gestohlen. Anders sieht es in Frankreich aus, wo die Diebe am häufigsten in öffentlichen Verkehrsmitteln zuschlagen. Dabei hält es die Täter kaum zurück, wenn man das Gerät nicht offen herumliegen lässt, sondern es stets wieder einsteckt. Allein bei 26 Prozent der Betroffenen in Deutschland wurde das Smartphone direkt aus der Hosen-, Jacken- oder Handtasche oder auch direkt aus der Hand geklaut.

Etwas überraschend ist dabei die Erkenntnis, dass die Diebe nicht etwa am häufigsten Abends oder Nachts zuschlagen. Die meisten Fallzahlen betreffen die Zeit zwischen 12:00 und 17:00 Uhr - das gilt sowohl für Großbritannien, Frankreich als auch Deutschland. Jedoch wird der Diebstahl oft nicht sofort gemerkt: In Deutschland fiel er bei 86 Prozent der Befragten nicht sofort auf.

"Je früher der Besitzer merkt, dass sein Smartphone weg ist, desto höher ist die Chance es wiederzubekommen", erklärte Thomas Labarthe, Managing Director Europe bei Lookout. "Die ersten 60 Minuten nach dem Diebstahl sind entscheidend. Diebe schalten meist sofort die gestohlenen Smartphones aus, wechseln in den Flugmodus oder entfernen die SIM-Karte. Dadurch kann der Besitzer das Smartphone nicht mehr anrufen oder zurückverfolgen."

Im Falle eines Diebstahls werden viele Besitzer durchaus von sich aus aktiv. Viele gehen auch ein gewisses Risiko ein oder wären im Zweifelsfall dazu bereit, um ihr Gerät möglichst selbst zurückzuerobern. 88 Prozent der deutschen Befragten gaben dies an. Dagegen würden nur 70 Prozent der Briten und 68 Prozent der Franzosen selbst aktiv werden.

Letztere verlassen sich dabei hingegen eher auf kompetentere Hilfe: 74 Prozent der französischen Befragten meldeten den Diebstahl bei ihren Mobilfunkanbietern, verglichen mit 58 Prozent der deutschen Nutzer. Und 71 Prozent wenden sich an die örtliche Polizei, was in Deutschland nur 63 Prozent tun. Dagegen griffen 22 Prozent der Deutschen bei einem Smartphone-Diebstahl zu einer App, mit der sich das Telefon orten lässt, in Frankreich sind es nur 17 Prozent und 19 Prozent in Großbritannien. Smartphone, Apple, Iphone, Konzept, transparent, Mockup, durchsichtig Smartphone, Apple, Iphone, Konzept, transparent, Mockup, durchsichtig Misc
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