Facebook will Beiträge mit Clickbait-Headlines aus dem Feed werfen

Facebook, Social Network, Social Media Bildquelle: Facebook
Überschriften nach Vorbild von Seiten wie Heftig.co und Buzzfeed nerven nicht nur viele Nutzer von sozialen Netzwerken, auch Facebook selbst stört sich daran. Deshalb will man nun gegen derartigen "Spam" im Newsfeed vorgehen und Relevanz vor "Klickköder" stellen.
Schlagzeilen im Stil von "Du wirst nicht glauben, . . ." haben sich auf Facebook in den vergangenen Monaten zur regelrechten Seuche entwickelt. Mit diesem offensiv-persönlichen und reißerischen Stil sollen Nutzer dazu gebracht werden, auf Links zu klicken, die viel versprechen, aber es selten halten (" . . . wird dein Leben verändern!").

Facebook hat nun angekündigt, verstärkt gegen solchen Clickbait vorgehen zu wollen, da man eine "Überschwemmung" der Timeline fürchtet. Im Frühjahr hat Facebook bereits ähnliche Schritte gegen Spam-Links, "Like-Köder" und sich wiederholende Inhalte durchgeführt, nun nimmt man sich das nächste nervende Phänomen vor.

Facebook schreibt in einem Blogbeitrag, dass man seinen Nutzern helfen will, im "News Feed jene Beiträge und Links zu finden, die von den interessantesten und relevantesten" Quellen stammen. Deshalb kündigt man auch zwei Schritte an, zum einen soll Clickbait verschwinden, zum anderen sollen Foto-lastige Posts (mit Links nicht über das Bild, sondern daneben) in den Hintergrund treten.

Eine Seuche namens Clickbait

Das Hauptziel von Facebook ist die Reduktion von Köder-Links, die kaum etwas verraten, aber Leute zum Anklicken motivieren. Das hat nämlich zur Folge, dass diese Beiträge bei Facebook häufiger angezeigt werden, da sie unter den Nutzern vermeintlich populär sind. Man hat aber auch herausgefunden, dass etwa 80 Prozent der Nutzer das nicht wollen, sondern Überschriften bevorzugen, die aussagekräftig sind, sodass sie besser entscheiden können, ob sie darauf klicken oder nicht.

Facebook kann natürlich nicht jede Headline manuell überprüfen, kann aber aufgrund des Nutzungsverhaltens einschätzen, ob hinter einem Link Informatives steckt. Denn wird etwas einmal angeklickt, dann lässt sich die Zeit messen, wann der Nutzer wieder zu Facebook zurückkehrt. Ist er schnell wieder da, dann ist er vermutlich auf die Seite gelockt worden, verbringt er dort hingegen mehr Zeit, dann hat er dort wohl etwas Lesenswertes und Relevantes entdeckt.

Auch will man die Anzahl der Aktivitäten bei einem Beitrag berücksichtigen: Denn wenn ein Post häufig angeklickt wird, aber kaum Kommentare oder Likes hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls hoch, dass dabei mit Clickbait-Techniken gearbeitet worden ist. Facebook, Social Network, Social Media Facebook, Social Network, Social Media Facebook
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