Flug MH370: Malaysias Behörden von Anfang an gehackt und bespitzelt

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
Bereits kurz nachdem im März der Flug MH370 verschwand, sind Angreifer bei den zuständigen Behörden in Malaysia in Computer eingedrungen und haben interne Informationen entwendet. Diese sollen dann nach China weitergeleitet worden sein.
Am 8. März dieses Jahres war der Kontakt zu der Maschine der Malaysia Airlines, die sich auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking befand, abgebrochen. Es folgte eine aufwändige Suchaktion unter internationaler Beteiligung, die bisher aber noch nicht dazu führte, dass das Flugzeug im Ozean wiedergefunden werden konnte.

Wie die Behörden nun laut einem Bericht der Tageszeitung The Star mitteilten, habe es bereits am 9. März einen erfolgreichen Angriff auf Rechner beim Nationalen Sicherheitsrat Malaysias sowie die Flugsicherheits-Behörde des Landes gegeben. Insgesamt seien rund 30 Rechner von der Attacke betroffen gewesen.

Den Mitarbeitern der Behörden war damals eine E-Mail zugegangen, die angeblich einen Zeitungsartikel enthalten sollte, wonach das verschwundene Flugzeug gefunden worden sei. Statt dessen brachte die Nachricht aber eine ausgefeilte Malware auf die Rechner, mit denen die Angreifer sich in der folgenden Zeit Zugriff auf die Systeme verschaffen konnten.

Der von der Zeitung zitierte Sicherheits-Experte Dhillon Kannabhiran erklärte, dass der Angriff in dieser Form einiges an Planung und Arbeit erfordert haben muss und es daher verwunderlich sei, dass er so schnell durchgeführt werden konnte. Es deutet daher einiges darauf hin, dass weitgehend fertige Angriffs-Pakete quasi auf Lager gehalten werden, bei Bedarf schnell an die jeweiligen Anforderungen angepasst und an die richtigen E-Mail-Adressen herausgeschickt werden.

Unklar ist bisher, wer genau hinter den Attacken steckt. Allerdings vermutet man in Malaysia, dass chinesische Regierungskreise verantwortlich sind. Diese waren anfangs ohnehin unzufrieden mit der Informationspolitik des Landes und fühlten sich nicht ausreichend in die Ermittlungen eingebunden. Hacker, Tastatur, Maus Hacker, Tastatur, Maus Davide Restivo / Flickr
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