Kinderporno-Razzia: Viele Geständnisse nach nur wenigen Tagen

Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Bildquelle: Marco Broscheit / Flickr
Die Ermittlungen gegen zahlreiche Nutzer wegen des Besitzes von so genannter Kinderpornographie und anderer Straftaten aus diesem Bereich entwickeln sich wohl zu einem Erfolg. Eine Reihe von Verdächtigen soll bereits Geständnisse abgelegt haben.
Bundesweit waren Polizeibehörden am Dienstag der vergangenen Woche gegen ein entsprechendes Netzwerk vorgegangen. Zahlreiche Wohnungen wurden im Zuge dessen durchsucht. Koordiniert wurde die Aktion, an der rund 300 Beamte beteiligt waren, von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität der Frankfurter Generalstaats­anwaltschaft. Ihr ging eine längere Zeit von Ermittlungen voraus, bei denen es darum ging, Identitäten zu klären und jeweils Belege für einen Anfangsverdacht zu sammeln.

Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (heutige Ausgabe) nun aus Sicherheitskreisen erfuhr, seien binnen nur weniger Tage bereits mehrere Geständnisse und einige Teilgeständnisse bei den zuständigen Stellen eingegangen. Insgesamt wird aktuell gegen 115 tatverdächtige Männer ermittelt.

Den Verdächtigen wird den Angaben zufolge der Besitz kinderpornografischer Filme und Fotos vorgeworfen. Bei fünf Männern besteht darüber hinaus der Verdacht, dass sie auch selbst Kinder sexuell schwer missbraucht haben. Es gab während der Polizei-Aktion mehrere vorübergehende Festnahmen und die Verdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt.

Los ging es mit anonymem Hinweis

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein anonymer Hinweis auf ein einschlägiges Internetforum. Dort hatten die Ermittler zunächst den Daten- und Informationsaustausch mitverfolgt, bevor sie die Durchsuchungen in 13 Bundesländern starteten. Fraglich ist derzeit noch, ob man auch wirklich an die Hintermänner herankommen wird. Denn das illegale Material soll vor allem von einem ausländischen Anbieter stammen, bei dem es die Beschuldigten herunterluden. Allerdings gelang es den zuständigen Beamten aber wohl auch eine Reihe von Opfern zu identifizieren, die nun ebenfalls angehört werden sollen. Polizei, Haft, Gefängnis, Ermittlung, Verhör Polizei, Haft, Gefängnis, Ermittlung, Verhör
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