Crytek verkauft 'Homefront' und UK-Studio, US-Standort minimiert

Videospiel, Crytek, Crysis 3 Bildquelle: Crytek
Die Frankfurter Spieleschmiede Crytek steckt seit Monaten in einer schweren wirtschaftlichen Krise, nun zeichnet sich ein mögliches Ende ab. Zumindest sind nun Maßnahmen genannt worden, wie man den Umschwung schaffen will. So wird die Homefront-Marke verkauft und das US-Studio geschlossen.

Krise überwunden?

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass das für den zweiten Teil von Homefront verantwortliche Crytek-Studio im britischen Nottingham kaum oder kein Geld aus Deutschland sieht, da die Frankfurter fällige Gehälter nur teilweise oder gar nicht überwiesen haben. Das soll sich aber bald ändern, wie Crytek in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Und zwar wird Crytek UK bzw. das Spiel Homefront: The Revolution samt Marke und dem aktuellen Entwicklungsstand verkauft. Der neue Besitzer ist ein deutsches Unternehmen, nämlich Deep Silver ("Dead Island", "Risen" etc.), das wiederum ein Tochterunternehmen des bekannten Publishers Koch Media ist.

Laut Crytek-Angaben ist das Geschäft aber noch nicht unter Dach und Fach, man führe derzeit "ausführliche Gespräche", man hoffe aber beiderseitig, die Verhandlungen bald finalisieren und umsetzen zu können.

US-Studio wird geschlossen

Das US-Entwicklerstudio im texanischen Austin, das derzeit an "Hunt: Horrors of the Gilded Age" arbeitet, wird mehr oder weniger geschlossen, da das Spiel nun in Frankfurt fertiggestellt wird. Crytek will an diesem Standort nur noch eine "Präsenz" hinsichtlich des CryEngine-Supports aufrechterhalten, die am Spiel beschäftigten Mitarbeiter werden "eingeladen", sich für den Standort in Hessen zu bewerben.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass eine nicht bekannt Zahl an Angestellten entlassen wird - oder bereits selbst gegangen ist. Denn wie Kotaku berichtet und Crytek nicht erwähnt ist, dass der Chef des Austin-Studios bereits vergangene Woche gekündigt hat und mit ihm die meisten der 30 bis 35 Mitarbeiter gegangen sind. Der Grund ist ein bereits vertrauter: Ihre Gehälter wurden nicht ausbezahlt.

Siehe auch: Crytek beteuert in Statement, dass finanzielle Krise überwunden sei Videospiel, Crytek, Crysis 3 Videospiel, Crytek, Crysis 3 Crytek
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