Microsoft-Quartal: Nokia drückt, Cloud-Sparte belebt das Geschäft

Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft
Die Übernahme des finnischen Mobilgeräte-Herstellers Nokia ist und bleibt das beherrschende Thema bei Microsoft. Denn die neue Sparte hat sich im vierten Quartal des Microsoft-Fiskaljahres erwartungsgemäß negativ auf den Gewinn ausgewirkt. Microsoft kann das aber wohl verschmerzen, da andere Sparten, allen voran das Cloud-Geschäft, bestens laufen.

Lachendes und weinendes Auge

"Cloud und Mobile zuerst" ist seit dem Amtsantritt von CEO Satya Nadella der neue Schlachtruf des Redmonder Unternehmens und das wohl zu Recht. Denn im zweiten Quartal des Jahres und dem vierten internen bei Microsoft, zeigt diese Orientierung Wirkung - freilich nur dann, wenn man die neue Tochter Nokia ausklammert.

Phone Hardware

Nokia wird im Earnings Release FY14 Q4 unter der (neuen) Kategorie "Phone Hardware" geführt, hier verzeichnet man einen Umsatz 1,99 Milliarden Dollar. Als Verlust scheinen hier 692 Millionen Dollar auf, Microsoft konnte eigenen Angaben nach 5,8 Millionen Lumia-Smartphones und 30,3 Millionen herkömmliche Handys verkaufen.

Die zweite Sorgensparte, Surface, erreichte einen Umsatz von 409 Millionen Dollar, diese Zahl basiert aber nur auf der zweiten Gerätegeneration. Das Surface Pro 3, ein Hoffnungsträger des Unternehmens, wird zwar erwähnt, dürfte aber keine oder kaum eine Rolle gespielt haben, da der Verkauf erst im August richtig losgeht.

Cloud-"Wette" geht auf

Microsoft kann aber dennoch auch zufrieden auf sein viertes Quartal blicken, Business-Kunden und das Cloud-Geschäft entwickeln sich immer mehr zu Zugpferden für den Redmonder Konzern: Der Umsatz der Cloud-Sparte konnte immerhin verdoppelt werden, 4,4 Milliarden Dollar setzt das Unternehmen hier inzwischen um. Auch Office 365 zog ordentlich an, innerhalb von drei Monaten konnte man eine Million Kunden dazugewinnen, insgesamt sind es derzeit 5,6 Millionen Abonnenten.

Unter dem Strich vermeldet Microsoft für das vierte Quartal einen Umsatz von 23,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn betrug 4,61 Milliarden Dollar. Ein Blick auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres oder das Quartal zuvor entfällt an dieser Stelle, da die Eingliederung Nokias die Zahlen diesbezüglich durcheinander bringt bzw. zurücksetzt. Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft
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