Microsoft versetzt klassischen Nokia-Handys den Todesstoß

Microsoft, Nokia, Microsoft Corporation, Ceo, Steve Ballmer, Ballmer, Stephen Elop, Elop, Nokia CEO Bildquelle: Microsoft
Allmählich wird das Ausmaß von Microsofts bisher größter Entlassungswelle in der Firmengeschichte deutlich. Der Softwarekonzern streicht laut einer internen E-Mail auch die bisher von Nokia vertriebenen Einsteiger-Handys und Feature-Phones vollständig. Stattdessen soll komplett auf Windows umgestellt werden.
Dies bedeutet nicht nur für die Android-Smartphones der Nokia X-Serie das Aus, sondern auch für die widerstandsfähigen und einfachen Handys, die Nokia einst zum Weltmarktführer gemacht haben. Der Verkauf dieser inzwischen sehr günstigen Handys und Feature Phones hatte in den letzten Jahren stark abgenommen, weil der Trend auch im Low-End-Bereich verstärkt zu Smartphones ging.

Siehe auch: Microsofts harte Strategie für Nokia: Mit Kahlschlag gegen Verluste

Die bisherige Chefin der Smart Devices Abteilung von Nokia Jo Barlow, wird künftig wie berichtet auch die Entwicklung von Mobilfunkprodukten unter Microsoft leiten. Sie teilte den Mitarbeitern von Microsoft Mobile, wie der von dem Softwarekonzern übernommene Teil von Nokia inzwischen genannt wird, in einer internen E-Mail mit, dass man die Entwicklung der Modellreihen Nokia Asha, Nokia Series 40 und Nokia X mit sofortiger Wirkung einstellt.

Keine weiteren Investitionen in "Mobiltelefone"

Laut der vom US-Technikblog The Verge zitierten E-Mail von Barlow will Microsoft keine weiteren Investitionen in alle als "Mobile Phones" bezeichnete Produktreihen vornehmen. Stattdessen werden sie ab sofort in einen sogenannten "Maintenance"-Modus versetzt. Man beschränkt sich also darauf, den Support für die Geräte aufrecht zu erhalten und diesen innerhalb der nächsten 18 Monate komplett einzustellen.

Es werde deshalb keinerlei neue Features oder Updates für die auf den genannten Plattformen verfügbaren Services mehr geben, so Barlow in ihrem Memo an die Mitarbeiter. Harlow begründete den harten Schritt mit der geänderten Zielsetzung, wie es auch der bisherige Nokia-Chef in seinem gestrigen Memo zur Strategie des Unternehmens getan hatte. Ging es bei Nokia noch um Hardware, sei bei Microsoft nun die Software und die dazugehörigen Dienste in den Mittelpunkt zu rücken - wobei die Hardware als Vehikel für deren Verbreitung dienen soll, aber auch nicht mehr.

Kunden sollen auf Windows Phones wechseln

Microsoft will Kunden, die bisher Geräte der Series 40 oder der Asha-Reihe verwenden, künftig mit attraktiven günstigen Windows Phones zu einem Wechsel auf seine Smartphone-Plattform bewegen. Um im unteren Preissegment dafür die richtigen Geräte anzubieten, werden wie berichtet auch einige geplante Nokia X-Modelle auf Windows Phone umgestellt, obwohl sie eigentlich mit Android auf den Markt kommen sollten.

Für die nahe Zukunft kündigte Barlow an, dass man sich bei Windows Phone auf die High-End-Modelle Lumia 930 und 1520 sowie eine Palette neuer Top-Modelle konzentrieren will, die zusammen mit der nächsten Windows-Generation starten sollen. Diese Produkte sollen "sehr bald" vorgestellt werden, heißt es in der internen E-Mail. Microsoft, Nokia, Steve Ballmer, Stephen Elop Microsoft, Nokia, Steve Ballmer, Stephen Elop Microsoft
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