Zeitung: Microsoft will 1000 finnische Nokianer gehen lassen

Nokia, Nokia Schild, Nokia Microsoft Schild Bildquelle: Nokian Uutiset
Microsoft will sich im Zuge der Übernahme von Nokias Handy-Sparte nach eigenen Angaben von einer bisher unbekannten Zahl von Mitarbeitern trennen. Jetzt berichtet eine finnische Zeitung, dass in Nokias Heimatland wohl bis zu 1000 Mitarbeiter entlassen werden sollen.
Wie die Zeitung Helsingin Sanomat meldet, erwägt Microsoft unter anderem die Schließung eines Forschung- und Entwicklungzentrums in der südfinnischen Stadt Oulu. Die Einrichtung beschäftigt sich bisher vor allem mit der Entwicklung von Software für Low-End-Geräte. Aktuell sollen dort rund 500 Menschen beschäftigt sein.

Dass Microsoft denn Standort in Oulu schließen könnte, hat seine Gründe offenbar nicht nur in der Übernahme, sondern auch in der Entwicklung des Marktes. Weil der Trend verstärkt zu Smartphones geht, ist das Interesse an Nokias Einsteiger-Handys in den letzten Jahren massiv eingebrochen, was sich auch in den Verkaufszahlen niederschlägt.

Sinkendes Interesse an Low-End-Geräten

Allein im ersten Quartal 2014 sanken die Verkaufszahlen von Nokias Geräten um weitere 15 Millionen Einheiten auf nunmehr "nur noch" 47 Millionen. Gerade im Smartphone-Markt tat sich Nokia auch schon vor dem Verkauf seiner Handy-Sparte an Microsoft schwer und hatte es jahrelang verpasst, den Marktführern Apple und Samsung Paroli zu bieten, während diese ihre Spitzenpositionen immer weiter ausbauen konnten.

In Oulu selbst sieht man die Spekulationen über mögliche Entlassungen laut dem Zeitungsbericht offenbar relativ zurückhaltend. Die Stadt habe in der letzten Zeit schon so viel durchgemacht, dass die Gerüchte kaum eine Rolle spielen würden, hieß es dort. Microsoft selbst wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Stattdessen wird es wohl erst in der nächsten Woche zur Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen neue Informationen zu den Entlassungen geben.

Aktuell geht man davon aus, dass Microsoft tausende seiner Angestellte entlassen will - deutlich mehr als bei der letzten großen Entlassungsrunde vor einigen Jahren, als fast 6000 Mitarbeiter ihren Hut nehmen mussten. Das Unternehmen ist im Grunde nicht einmal darauf angewiesen, sich durch Entlassungen gesund zu sparen oder ähnliches.

Stattdessen geht es vor allem darum, redundante Stellen abzubauen, die durch die Übernahme der Handy-Sparte von Nokia anfallen. Die Redmonder stehen also vor allem unter dem Druck ihrer Aktionäre, die sich natürlich wünschen, dass das Unternehmen möglichst kostensparend und effektiv arbeitet. Nokia, Nokia Schild, Nokia Microsoft Schild Nokia, Nokia Schild, Nokia Microsoft Schild Nokian Uutiset
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