Nutzer gewöhnen sich durchs Netz ans bargeldlose Bezahlen

Geld, Finanzen, Münzen Bildquelle: hamad M / Flickr
Die deutschen Verbraucher sind hinsichtlich des bargeldlosen Bezahlens traditionell eher zurückhaltend. Doch nachdem die Nutzer bei den zunehmenden Online-Käufen stärker daran gewöhnt wurden, keine Scheine und Münzen mehr zu verwenden, greift dies auch stärker auf den Offline-Einkauf über.
Inzwischen greifen mehr als ein Drittel der Deutschen bevorzugt auf Girokarte, Kreditkarte oder einen mobilen Zahldienst zurück, wenn sie an der Kasse stehen - obwohl letztere noch kaum verbreitet sind. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Aris im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.

"Beim Bezahlen ohne Bargeld liegt Deutschland noch weit hinter Großbritannien, Frankreich oder den skandinavischen Ländern", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Dabei preist er die bargeldlosen Zahlungen als deutlich sicherer an. "Bezahlkarten und Smartphones lassen sich im Verlustfall einfach sperren, bieten verschlüsselte Zahlvorgänge und verringern dadurch mögliche Schäden", so Rohleder.

Sicherheit ist Hauptgrund für die Karte

Viele Verbraucher sehen das inzwischen ähnlich: Gut jeder Zweite (55 Prozent), der lieber bargeldlos zahlt, gibt dafür Sicherheitsgründe an. Der Anteil jener, die aus Komfort-Gründen lieber zur Karte greifen, ist mit 45 Prozent deutlich geringer. Insgesamt sehen Verbraucher aber ohnehin einen zunehmenden Trend zum Verzicht auf Bargeld. Gut jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) hält es für wahrscheinlich, dass es im Jahr 2030 in Deutschland fast nicht mehr verwendet wird.

Allerdings ist Bargeld weiterhin mit Abstand die beliebteste Zahlungsart beim Einkauf im stationären Handel. Nahezu zwei von drei Deutschen (62 Prozent) zahlen dort bevorzugt in bar. Von ihnen sagen drei Viertel (75 Prozent), dass sie ihre eigenen Finanzen so besser kontrollieren könnten. Doch fast jeder zweite Barzahler (48 Prozent) gibt auch an, dass immer wieder Händler keine anderen Zahlungsmöglichkeiten zuließen.

Zunehmend kommt für das Bezahlen auch das Smartphone in Betracht. Jeder Fünfte kann sich inzwischen vorstellen, sein Handy auch an der Kasse zum Einsatz zu bringen. Vor einem Jahr gab dies erst jeder Siebte (10 Millionen) an. Geld, Finanzen, Münzen Geld, Finanzen, Münzen hamad M / Flickr
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