T-Mobile: US-Tochter löst Musikstreaming vom Datenvolumen los

Ceo, T-Mobile USA, John Legere Bildquelle: T-Mobile US
Deutsche Kunden der Telekom werden sicherlich etwas bis sehr neidisch in Richtung T-Mobile USA blicken, da der viertgrößte Mobilprovider der Vereinigten Staaten Musikstreaming ab sofort vom regulären Datenvolumen entkoppelt. Außerdem kann man sich dort ein iPhone 5S für eine Woche ausleihen, um das Netz zu testen.

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In den USA ist T-Mobile im Gegensatz zu Deutschland der Herausforderer und dementsprechend angriffslustig zeigt sich dort die (Noch-)Tochter der Deutschen Telekom. In der Nacht auf heute stellte T-Mobile USA bei seinem "Un-carrier"-Event ein zweifellos höchst interessantes Modell vor, dieses heißt "Music Freedom" (via The Verge).

John Legere, Chef von T-Mobile USA, den man trotz seiner Vorliebe für Magenta-Bekleidung am besten mit "bunter Hund" umschreiben kann, sagte, dass Leute heutzutage Musik streamen wollen. Aber: "Die Mobilfunkanbieter haben den Stumm-Knopf gedrückt", so Legere. Das will T-Mobile aber anders machen und will jene ins Boot holen, die gerne Streaming nutzen wollen, aber aufgrund ihres Tarifs bzw. Datenvolumens wie "versteinert" sind.

Deshalb bietet T-Mobile USA ab sofort bei sieben der acht größten Streaming-Anbieter eine Entkopplung vom Datenvolumen an. Das bedeutet, dass man den ganzen Tag auf diese Weise Musik hören kann und kein Kilobyte davon vom gebuchten Volumen abgezogen wird. Nach eigenen Angaben von T-Mobile deckt das rund 85 Prozent des Musik-Streaming-Geschäfts ab, neben Marktführer Spotify werden auch Pandora, Rhapsody und iTunes Radio unterstützt.

Es fehlen allerdings Beats, Rdio, Google Play Music und Amazon Music, doch diese Dienste werden auf Wunsch (per Web-Abstimmung) womöglich demnächst nachgereicht.

LeihPhone

Die zweite höchst interessante Initiative ist der "7-Night-Stand", der Interessierten ein "Techtelmechtel" mit dem iPhone 5S und dem Netz von T-Mobile ermöglicht. Kunden (anderer Provider) können sich das Apple-Smartphone für eine Woche kostenfrei ausleihen, um sich dadurch vom T-Mobile-Netz zu überzeugen. Limits bei Daten oder Gesprächsminuten gibt es keine (solange man sich in den USA befindet), wer das Gerät beschädigt, muss allerdings 100 Dollar "Gebühr" zahlen. Ceo, T-Mobile USA, John Legere Ceo, T-Mobile USA, John Legere T-Mobile US
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