Xbox One: Kinect-Verzicht ermöglicht 10% mehr GPU-Leistung

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Das Redmonder Unternehmen hat bestätigt, dass die nächste Woche erscheinende Kinect-lose Xbox One einen nicht unerheblichen Leistungsschub zur Folge hat. Das wird Kritiker der Microsoft-Bewegungssteuerung sicherlich in der Meinung bestärken, dass der Kinect-Zwang der ersten Monate keine so gute Idee war.

Grafik-Chip bekommt signifikanten Leistungsschub

Gestern Abend twitterte Phil Spencer, Chef der Microsoft Studios, dass die Dev-Kits der Xbox One mit dem dieser Tage verteilten Software-Update (das aber nicht zwangsläufig ident ist mit der Juni-Aktualisierung für Endnutzer) einen "Zugang zu mehr GPU-Bandbreite" erhalten. Das bedeute laut Spencer "mehr Performance, neue Tools und mehr Flexibilität für bessere Spiele."

Kinect erwähnte er selbst zwar nicht direkt, allgemein wurde aber gleich davon ausgegangen, dass die zusätzliche GPU-Kapazität nicht einfach so auftaucht, sondern bisher für die Kinect-Einheit reserviert war. Eurogamer hat bei Microsoft nachgefragt und das Unternehmen hat die Angaben Spencers bestätigt und auch etwas konkretisiert. Man hat über ein Statement verraten, dass die GPU auf zehn Prozent an zusätzlichen Ressourcen zugreifen kann.


Bereits kurz vor Markteinführung der Xbox One hat Entwickler Andrew Goossen verraten, dass zehn Prozent der Leistung für Kinect und Apps reserviert seien. Er hat aber bereits damals in Aussicht gestellt, dass Microsoft diese zehn Prozent einmal freigeben werde. Damals war allerdings noch keine Rede davon, dass die Kinect-Pflicht einmal aufgehoben werden könnte.

Kommen 1080p/60fps?

Gegenüber Eurogamer hat Microsoft aber nun konkret bestätigt, dass der Kinect-Wegfall diesen GPU-Boost als Hintergrund hat. Ausweichend antwortete man hingegen auf die Frage nach 1080p/60fps: Dazu gibt es seit der Next-Gen-Einführung große Diskussionen und viele erwarten bzw. erhoffen sich von den nun genannten zehn Prozent, dass natives Full-HD mit der entsprechenden Framerate künftig auch auf der Microsoft-Konsole zum Standard wird. Microsoft sagte dazu aber nur, dass man es den Entwicklern überlasse, was sie mit der zusätzlichen Leistung machen.

Siehe auch: Xbox One - Juni-Update für externe Festplatten, Klarnamen uvm.
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