Bing ist 5 Jahre alt - und es gibt trotzdem noch viel Optimismus

Bing, Suche, bing for schools Bildquelle: Microsoft
Fünf Jahre ist es nun schon her, dass Microsoft seine neue Suchmaschine offiziell startete. Eine "Entscheidungsmaschine" sollte es sein, so das Microsoft-Marketing damals. Entschieden haben sich die meisten Nutzer im Endeffekt aber dafür, beim Marktführer Google zu bleiben.
Im Wesentlichen konnte Microsoft mit Bing lediglich im Heimatmarkt USA nennenswert Marktanteile erreichen. 18,2 Prozent der Suchanfragen wurden dort zuletzt direkt von dem Dienst verarbeitet. Hinzu kommen noch einige weitere Prozentpunkte von Partnern, die die Technologie in ihre Portale integrierten - allen voran Yahoo. Google steht hier allerdings mit 67,3 Prozent weiterhin unangefochten an der Spitze. Noch viel klarer fällt die Dominanz des Platzhirsches in Deutschland und auch in anderen Teilen Europas aus, wo teils mehr als 90 Prozent Marktanteil verbucht werden.

Versprechen nicht erfüllt

Der hauptsächliche Grund, warum Bing sich bisher nicht stärker durchsetzen konnte, dürfte schon im Ansatz liegen: Um Google wirklich gefährlich werden zu können, müsste man es schaffen, die Websuche tatsächlich auf ein neues Level zu heben. Dies hat Microsoft aber nicht getan, sondern im Grunde nur versucht, das Gleiche zu tun wie der Konkurrent und dabei in Details andere Schwerpunkte zu setzen - wie etwa die Integration von Daten aus Social Media-Plattformen.

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Trotzdem rechnet man bei Microsoft weiterhin fest damit, doch noch den großen Durchbruch zu schaffen. Bing habe seinen Fokus inzwischen verschoben und wolle in eine Position kommen, die Suchmaschine für die neue, sich verändernde Welt zu werden, hieß es zum Jubiläum. Denn einen Browser öffnen, auf eine Webseite gehen und dort etwas in das Suchfeld einzutragen, sei "so 2009".

Statt dessen soll das Augenmerk darauf gelegt werden, den Nutzer jederzeit mit den für ihn relevanten Informationen zu versorgen, wenn er sie gerade benötigt. Der Nutzer könne also erwarten, passend zu seinem jeweiligen Kontext automatisch mit den richtigen Inhalten beliefert zu werden, ohne sich selbst danach auf die Suche zu machen.

Wie dies konkret aussehen soll ist derzeit noch unklar. Im ersten Moment hört sich dies erst einmal nach einer Fortsetzung des Marketing-Geredes von der Entscheidungsmaschine an: "Nur Bing und Microsoft können das bieten und wir könnten nicht begeisterter darüber sein, was die nächsten fünf und mehr Jahre passiert." Es bleibt letztlich also erst einmal nur abzuwarten - und zumindest zum Jahrestag den Entwicklern von Bing Respekt dafür zu zollen, sich von Google nicht entmutigen haben zu lassen. Bing, Suche, bing for schools Bing, Suche, bing for schools Microsoft
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