Hewlett-Packard muss zusätzlich 16.000 Mitarbeiter entlassen

Logo, Hp, Hewlett-Packard Bildquelle: Hewlett Packard
Der Traditionshersteller HP, einst eine absolute Marktmacht, kämpft seit einer ganzen Weile mit einer schweren wirtschaftlichen Krise. Das Unternehmen gab deshalb bekannt, dass sich zwischen 11.000 und 16.000 Mitarbeiter einen neuen Job suchen müssen.

Mindestens 11.000 Jobs betroffen

Die nun angekündigten Entlassungen sind nicht die ersten, die HP 2014 bekannt geben musste: Anfang des Jahres kündigte man an, dass 34.000 Stellen gekürzt werden, zusammengerechnet baut der 1939 gegründete Konzern mindestens 45.000 Arbeitsplätze ab.

Das ist eine besonders hohe Zahl, allerdings ist Hewlett-Packard alles andere als ein schlanker Konzern, ganz im Gegenteil: Wie unter anderem das Wall Street Journal berichtet, hat HP aktuell rund 318.000 Angestellte. Zum Vergleich: Bei Microsoft arbeiten derzeit 126.000 Menschen (inklusive der neuen Nokia-Kollegen), bei Apple sind es sogar nur circa 80.000 (Stand: September 2013). HP-Chefin Meg Whitman bat um Verständnis für die Entlassungen und sagte, dass es nach wie vor Wege gebe, wie das Unternehmen "effizienter" werden kann.

Quartalszahlen für 2Q14

Die neue Entlassungswelle hat HP im Zuge seines aktuellen Quartalsberichts bekannt gegeben: Im zweiten und Ende April zu Ende gegangenen internen Quartal hat Hewlett-Packard einen Umsatz von 27,3 Milliarden US-Dollar geschrieben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war dieser mit 27,6 Milliarden Dollar geringfügig höher. Beim Gewinn zeigt sich ein etwas besseres Bild, hier nannte man ein Plus von 1,27 Milliarden Dollar, im 2Q13 waren es 1,1 Milliarden Dollar.

Der HP-Trend ist in einigen zuvor kriselnden Bereichen durchaus positiv: Vor allem im zuletzt besonders schwierigen PC-Geschäft gab es eine Erholung, HP konnte sich hier um sieben Prozent steigern. Nicht so gut sieht es hingegen bei anderen HP-"Klassikern" aus: Im Drucker-Geschäft ging es um 4% nach unten (es ist aber nach wie vor profitabel), in der Enterprise Group (Server, Speicher) gab es ein Minus von rund 2%. Logo, Hp, Hewlett-Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Hewlett Packard
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