Spotify-Gründer: "Erwarte schon längst Streaming-Dienst von Apple"

Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify
Daniel Ek, Mitgründer und Chef des schwedischen Musik-Streaming-Dienstes Spotify verriet in einem Interview, warum er das Geschäftsmodell seines Unternehmens für zukunftsweisend hält und dass er sich etwas wundert, dass Apple noch keinen derartigen Dienst gestartet hat.
Gestern hat Spotify bekannt gegeben, dass man aktuell den Meilenstein von zehn Millionen zahlenden Nutzern durchbrochen hat. Damit ist jeder vierte Nutzer des Musik-Streaming-Dienstes bereit, monatlich Geld in ein Abonnement zu stecken und damit eine Werbe-freie Version zu bekommen.

Daniel Ek, Co-Gründer und CEO von Spotify, gab dem US-Musikmagazin Billboard nun ein Interview, in dem er erläutert, wie Streaming das Geschäft verändert hat. Dabei verriet er, dass Deutschland neben den USA und Großbritannien einer der größten Wachstumsmärkte ist.

Die größte Triebfeder von Spotify ist die mobile Nutzung, so Ek. Seit Dezember bietet der schwedische Dienst auch auf Smartphones die Möglichkeit zu einer kostenlosen, aber werbefinanzierten Version. Das habe sich als gute Idee erwiesen, da man seit dem Start dieses Angebots "ein riesiges Wachstum" verzeichnen könne. Der Erfolg des kostenlosen Mobil-Modells liegt darin, dass die Nutzer zuerst damit anfangen und schnell zu Bezahlkunden werden. Laut Ek kommen etwa 80 Prozent aller neuen (zahlenden) Kunden auf diese Weise zu Spotify.

Keine Angst vor Apple, Kuchen ist groß genug

Natürlich wurde Daniel Ek auch auf die geplante Übernahme von Beats durch Apple angesprochen. Das wollte er zunächst nicht kommentieren, da der Deal noch nicht unter Dach und Fach ist. Er meinte aber, dass er selbst Streaming seit fünf Jahren für das bessere Modell hält. Dabei deutete er an, dass er eigentlich schon die längste Zeit davon ausgeht, dass die Kalifornier ein vergleichbares Angebot starten werden.

Sollte es soweit sein, macht sich Ek keine Sorgen, auch nicht angesichts des großen Namens. Das liege daran, dass der Markt noch immer genug Platz biete: "Die Musikindustrie ist noch immer kleiner als sie sein sollte."

Siehe auch: Spotify durchbricht Marke von zehn Millionen zahlenden Nutzern Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify
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