Googles Internet-Ballons versetzten UFO-Anhänger in Aufruhr

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Die Szene der UFO-Gläubigen in den USA geriet kürzlich erst wieder in helle Aufregung, als ein schwer definierbares Objekt weite Wege über den Himmel zog. Allerdings handelte es sich dabei letztlich nur um einen Test-Ballon aus der Ideenschmiede Googles.
Die Ballons sind Bestandteil eines Projektes, in dem ein Weg gefunden werden soll, bisher unterversorgte Regionen möglichst preiswert mit Breitband-Internet versorgen zu können. Um keine komplizierten Infrastruktur-Projekte finanzieren zu müssen, hat man dabei den Luftraum für sich entdeckt. Facebook will Solar-Drohnen mit Mobilfunksendern auf die Reise schicken, Google eben freischwebende Ballons.

Wie Richard DeVaul, Gründer des Moonshot-Projektes, gegenüber dem US-Magazin Vice erklärte, sei das eigentliche Problem dabei nicht die Netzwerktechnik, sondern wie man die Ballons in gut 18 Kilometern Höhe halbwegs kontrollieren kann. Denn während die Flugsysteme nicht über einen eigenen Antrieb verfügen, muss doch sichergestellt sein, dass über den zu versorgenden Regionen jeweils mindestens eine Einheit herumschwebt. Google-Ballon Falcon 11Falcon 11 (Vice.com) Deshalb führen die Forscher um DeVaul Testreihen durch, um Erfahrungen im Umgang mit den Ballons zu sammeln. "Ich kann von einer Sache erzählen, die dabei unerwarteterweise passiert ist", führte er aus. "Wir haben über die USA hinweg massenhafte UFO-Sichtungen verursacht." Dies geschieht immer wieder seit dem Start von Tests vor zwei Jahren.

Damals berichteten Beobachter auf einschlägigen Plattformen davon, dass sie ein Objekt gesichtet haben, das in großer Höhe still in der Luft stand, ohne über ein erkennbares Antriebssystem zu verfügen. Die Aufregung wurde noch größer, als die Luftfahrtindustrie versicherte, in der fraglichen Region keine Tests durchgeführt zu haben und auch die Polizei nichts wusste. Es dauerte einen Moment, bis man bei Google realisierte, was die eigenen Probeflüge verursachten, und sich die Entwickler um Aufklärung bemühten. Einige UFO-Anhänger erklärten dies jedoch schnell zu einem politischen Trick, um die Wahrheit zu verschleiern.

Falcon 11 ist 36 Meter lang und transparent

Wohl auch um endlich etwas Ruhe in die Sache zu bringen, zeigte Google sein Ballon-Modell nun auch einmal am Boden der Öffentlichkeit. Dabei wird klar, dass die Verwirrung nicht ganz ungerechtfertigt war: Das Modell Falcon 11 war auch schon für die ersten Sichtungen verantwortlich und den Google-Mitarbeitern schlicht entwischt, als es über die USA hinwegzog.

36 Meter lang ist der Ballon - und er besteht aus einer transparenten Hülle, so dass man ihn in großer Entfernung fast nur durch Reflexionen an der Folie sehen kann. Dieser flog in einem Fall von Kalifornien bis Kentucky und setzte seine Reise dann bis Kanada fort. Nachdem man den Ballon schon verloren glaubte, sei es letztlich aber doch gelungen, so DeVaul, seinen Weg zu verfolgen: Die Projekt-Mitarbeiter verfolgten schlicht die Meldungen in der UFO-Szene. Google, Internetverbindung, Ballons, project loon Google, Internetverbindung, Ballons, project loon Google
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