James Bond-Macher starten in Neuzeit und verfilmen Snowden-Story

Edward Snowden, Whistleblower, Verax Bildquelle: Edwin Lee (CC BY-ND 2.0)
Das Filmstudio Sony Pictures plant eine Verfilmung der Geschichte um den Whistleblower Edward Snowden. Die Vorlage dazu soll das neue Buch des Journalisten Glenn Greenwald bilden, der von Anfang an die Durchsicht und Analyse der von Snowden bereitgestellten Dokumente leitet.
"No Place to Hide" heißt das Buch, an dem sich Sony nun die Filmrechte sichert. Um sicherzustellen, dass die Story, die auf den ersten Blick nicht gerade spektakuläre Bilder verspricht, im Kino doch ordentlich rüberkommt, soll der Film auch von Spezialisten aus der Hollywood-Abteilung für Geheimdienste und Spionage produziert werden: Dieser Job wird Michael Wilson und Barbara Broccoli anvertraut, die auch für die James Bond-Verfilmungen zuständig sind, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.

Ziel ist ein politischer Film

Diese haben es sich zum Ziel gesetzt, einen "politischen Film, der bei den heutigen Kinogängern Anklang findet", zu drehen. Das nicht nur Snowden an sich, sondern auch die politischen Aspekte seiner Veröffentlichungen stark herüberkommen, findet Doug Belgrad, Chef der Sony-Tochter Columbia Pictures, besonders wichtig. Denn die Angelegenheit habe wichtige Fragen hinsichtlich der Rolle von Regierungen bei der Abwägung zwischen der Wahrung der Sicherheit und der Freiheiten des Einzelnen aufgeworfen.

Greenwald selbst sieht die Story bei den fraglichen Produzenten gut aufgehoben. Diese hätten bereits mehrfach gezeigt, dass sie ehrliche und differenzierte Geschichten erzählen können, die vom Publikum auch gern angenommen werden. Als jemand, der früher viel von politischen Filmen beeinflusst wurde, sei er außerdem gespannt darauf, wie dieses Genre für den heutigen Zuschauer mit seinen veränderten Gewohnheiten umgesetzt werden kann.

Der Journalist erhielt vor über einem Jahr die tausenden Dokumente, die die Überwachungs-Praktiken der NSA und anderer westlicher Geheimdienste dokumentieren, als er Snowden in Hongkong traf. Der Whistleblower hatte sich dorthin abgesetzt, um bei der Übergabe der Informationen nicht mehr auf US-amerikanischem Boden zu sein. Bereits kurz darauf setzte er seine Reise fort, die allerdings kurz darauf in Russland endete, wo er vorübergehend politisches Asyl erhielt. Edward Snowden, Whistleblower, Verax Edward Snowden, Whistleblower, Verax Edwin Lee (CC BY-ND 2.0)
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