Nintendo: Miese Wii-U-Verkäufe belasten die Zahlen

Spielkonsole, Nintendo, Wii U Bildquelle: Nintendo
Der japanische Traditionshersteller Nintendo setzt seine Krise fort und meldet einen Nettojahresverlust von rund 164 Millionen Euro. Hauptverantwortlich für die schlechten Zahlen ist die mäßig erfolgreiche Heimkonsole Wii U.

Probleme bei Hardware, vor allem aufgrund Wii U

Die Wii U, die Nintendo seit Herbst 2012 anbietet, kann man mit insgesamt 6,17 Millionen verkauften Geräten zwar nicht als Flop im engeren Sinne bezeichnen, als Erfolg aber definitiv auch nicht. Die aktuelle Nintendo-Heimkonsole ist vor allem seit dem Start von Xbox One und PlayStation 4 weit ins Hintertreffen gerückt, denn in den ersten drei Monaten dieses Jahres konnte man gerade einmal 310.000 Stück des Geräts verkaufen.

Das Nintendo-interne Finanzjahr, das mit März zu Ende gegangen ist, brachte hingegen deutlich bessere Nintendo-3DS-Zahlen (PDF) mit sich: Insgesamt konnten 12,24 Millionen dieser Handhelds an Frau und Mann gebracht werden, ein Jahr zuvor waren es 13,95 Millionen, das ergibt ein Minus von rund 12,3 Prozent.

Software verkauft sich gut

Die Software-Verkäufe sind für Nintendo hingegen ein Hoffnungsschimmer, hier konnte man sich in den wichtigsten Kategorien verbessern: Im vergangenen Jahr wurden für die Wii U 18,86 Millionen Stück verkauft, Nintendo-3DS-Games gingen 67,89 Millionen Mal über die Ladentische.

Finanziell hat das aber dennoch einen Verlust zur Folge: Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 571,7 Milliarden Yen (umgerechnet 4,03 Milliarden Euro), das sind ziemlich genau zehn Prozent weniger als ein Jahr davor. Unter dem Strich betrug der Nettoverlust 23,22 Milliarden Yen (ca. 163,9 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum vor einem Jahr konnte man noch einen Nettogewinn von sieben Milliarden Yen (damals rund 54 Millionen Euro) bekannt geben.

Keine Panik dank üppiger Reserve

Von einer echten Krise kann man aber dennoch nicht sprechen, das Unternehmen hat noch üppige Bargeldreserven in Höhe von 2,63 Milliarden Euro. Allerdings war dieser Betrag ein Jahr zuvor deutlich höher, damals meldete Nintendo rund 3,6 Milliarden auf der hohen Kante.

Siehe auch: Nintendo will zum "Unterhaltungskonzern" werden Spielkonsole, Nintendo, Wii U Spielkonsole, Nintendo, Wii U Nintendo
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