Ballmer: Microsofts "zwei Tricks", dritter muss folgen

Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO
Steve Ballmer ist seit einigen Monaten nicht mehr der Chef des Redmonder Konzerns, kurz nach seinem Abschied hat er den ersten öffentlichen Auftritt absolviert und zahlreiche Themen angesprochen, darunter Microsoft sowie Apple, Facebook und WhatsApp.
Ballmer sprach bereits kurz nachdem ihn Satya Nadella an der Spitze von Microsoft abgelöst hat vor Studenten, genauer gesagt war es eine Veranstaltung der Oxford Union, eines Debattierklubs an der gleichnamigen britischen Universität. Nun sind erstmals ausführliche Details von diesem Auftritt veröffentlicht worden.

Wie unter anderem GeekWire berichtet, bezeichnete er dort Microsoft wie auch Mitbewerber Apple als "Two-trick pony." Laut Ballmer beherrschen viele erfolgreiche Unternehmen nämlich nur einen Trick, Beispiel ist hier eine Firma wie Coca-Cola: Diese habe genau ein "Ding" oder Produkt erfunden und darauf Jahrzehnte lang ein profitables Geschäft aufgebaut.

Die Suche nach Trick Nummer 3

Ballmer: "Das ist im Wesentlichen ein 100 Jahre alter 'Trick'." Aber: "Im Technologie-Geschäft gibt es keine derartigen 100-Jahre-Tricks." Microsoft habe den modernen PC erfunden, erläuterte Ballmer, danach habe man mit IBM zusammengearbeitet, um einen Weg zu finden Mikroprozessoren und Business zu verbinden.

Apples "zwei Tricks" waren der Mac und die Etablierung von "Niedrigenergie-Touch-Computing", das seinen Anfang schon beim iPod nahm. Für Microsoft soll es aber nicht dabei bleiben, was der dritte Trick sein könnte, ist aber bisher nicht klar, meint der Ex-Chef.

Im Hinblick auf die Microsoft-Zukunft meinte Ballmer, dass er Themen wie Cloud, (eigene) Hardware und die Kombination Maschinenlernen und Big Data, letzteres in Form von virtuellen Assistenten, ganz oben auf der Prioritätenliste sehe.

Fisch oder Fleisch, nicht beides

Außerdem sprach Ballmer auch über die Facebook-Übernahme bzw. die Integration von derart großen Firmen-Käufen. Hier gebe es laut Ballmer zwei bzw. drei Methoden: Zum einen kaufe man ein Unternehmen um es dann als mehr oder weniger eigenständige Einheit zu belassen. Zum anderen holt man sich beispielsweise ein Start-Up, um es komplett zu schlucken, damit man etwa eine bestimmte Technologie integrieren kann. Der dritte Weg sei der mit Abstand schlechteste, nämlich beides zu wollen, so Ballmer.

Siehe auch: He loved this company - Ballmer! Ballmer! Ballmer! Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO
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