ARM: Smartphone-Verkäufe ziehen bald wieder an

Prozessor, Chip, Arm Bildquelle: ARM
Beim Chip-Designer ARM geht man davon aus, dass sich die Nachfrage bei Smartphones in der zweiten Hälfte des Jahres wieder deutlich steigert. Wegen einer enttäuschenden Entwicklung gegen Ende 2013 musste ARM einen geringer als erwarteten Gewinnzuwachs vermelden.
Weil die Verkäufe von High-End-Geräten wie Apples iPhones und Samsungs Galaxy S4 im Weihnachtsgeschäft weltweit hinter den Erwartungen zurückblieben, kamen zuletzt Sorgen auf, dass der Markt zunehmend gesättigt sein könnte. Bei ARM interpretiert man dies jedoch anders und behauptet, dass die Kunden nun einfach eher zu den immer besseren, günstigen Modellen greifen, bevor sie später zu Oberklasse-Geräten wechseln.

ARM vermeldete einen um neun Prozent auf 97,1 Millionen Pfund gestiegenen Gewinn vor Steuern, der den Erwartungen der Börse entsprach. Der Umsatz legte auf 187,7 Millonen Dollar zu, was ebenfalls ein deutliches Plus bedeutet. Im Vorjahres waren die Vorsteuergewinne allerdings noch um ganze 44 Prozent gestiegen, so dass auch ARM von dem verlangsamten Wachstum im Smartphone-Markt betroffen ist.

Schwache Nachfrage = hohe Lagerbestände

Unterdessen steht ARMs Geschäft auf sicheren Säulen, denn die Einkünftige aus Lizenzgebühren anderer Unternehmen, die Prozessoren auf Basis von ARMs Designs bauen, legten erneut um acht Prozent zu. Auch hier gab es allerdings einen Einbruch zu verzeichnen, denn das Wachstum entsprach nur einem Viertel dessen, was man im letzten Jahr melden konnte. Hier nennt ARM die vollen Lager der Gerätehersteller als Grund.

So hätten die Smartphone-Anbieter zunächst die vorhandenen Bestände aufgebraucht, die zuvor wegen der gesunkenen Nachfrage im Bereich der mobilen Geräte und Consumer Electronics entstanden waren. In den kommenden Monaten soll es nun aber wieder kräftig aufwärts gehen. Als Anzeichen dafür sieht ARM die vor kurzem bekanntgegebenen Geschäftsaussichten des taiwanischen Chip-Vertragsfertigers TSMC, der im zweiten Quartal 2014 mit erheblichen Anstiegen rechnet. ARM werde davon im dritten Quartal profitieren, so die Prognose.

Gerade die Umsätze mit Prozessortechnologien seien weiterhin eine starke Seite von ARM, denn zuletzt konnten die Briten ihre Einnahmen aus derartigen Lizenzen um 38 Prozent steigern. Zusammen mit den anziehenden Verkaufszahlen in der zweiten Jahreshälfte - vor allem wegen diverser neuer Flaggschiffmodelle - sieht ARM deshalb gute Aussichten für die nähere Zukunft. Prozessor, Chip, Arm Prozessor, Chip, Arm ARM
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