Samsung Galaxy S5: Fertigung kostet nur 256 Dollar

Smartphone, Samsung, Samsung Galaxy S5, Galaxy S5, Mobile World Congress 2014 Bildquelle: Samsung
Die Fertigungskosten sind beim Samsung Galaxy S5 laut einer Analyse des Marktforschungsunternehmens IHS iSuppli gegenüber dem Vorgängermodell etwas gestiegen. Dennoch verbaut Samsung offenbar weitgehend Standardkomponenten, so dass die Herstellung des neuen Flaggschiff-Smartphones insgesamt nur 256 Dollar kostet.
Wie Recode unter Berufung auf einen heute erwarteten Bericht von IHS iSuppli berichtet, schrumpft die Gewinnmarge für Samsung beim neuen Galaxy S5 etwas, weil man mehr Geld für die darin verbauten Komponenten und Materialien ausgibt. Normalerweise würden die Hersteller bei einem Flaggschiff-Modell, das für rund 600 Dollar ohne Abschluss eines Vertrags verkauft wird, nur rund 200 Dollar an Hardware-Kosten haben. Inzwischen sei es jedoch üblich, dass gut 250 Dollar fällig werden, was nun auch beim S5 der Fall sei, so Andrew Rassweiler von IHS.


Abgesehen von dem neuen, wasserabweisend gestalteten Gehäuse unterscheidet sich das Samsung Galaxy S5 nach Angaben von IHS iSuppli nur geringfügig von seinem Vorgänger und anderen aktuellen Top-Modellen des Smartphone-Marktes. Rassweiler zufolge verbaut man "vor allem viele recycelte Komponenten, die wir schon früher gesehen haben" und es gibt "nichts besonderes darin, mit dem Samsung die Messlatte wirklich höher legt". Insgesamt handele es sich deshalb um die Fortsetzung des bekannten Konzepts, ohne weltbewegende oder bahnbrechende Neuerungen, so der Analyst.

Das teuerste Bauteil des Samsung Galaxy S5 ist das 5,1 Zoll großes SuperAMOLED-Display mit FullHD-Auflösung, das mit rund 63 Dollar zu Buche schlägt. Der verbaute Arbeitsspeicher und Flash-Speicher verursacht den Angaben zufolge Kosten in Höhe von insgesamt 33 Dollar. Für den Fingerabdrucksensor im Home-Button werden ganze vier Dollar fällig - für den Sensor im iPhone 5S gibt Apple ganze 15 Dollar aus, auch wenn die Gesamtkosten bei diesem Modell nur knapp 200 Dollar betragen.

Die Arbeitskosten sind im von IHS iSuppli erstellten "Bill of Materials" (BOM) bereits enthalten und belaufen sich nach Schätzung des Unternehmens auf rund fünf Dollar pro Gerät. Zusammen mit den diversen anderen Kostenfaktoren und Bauteilen kommen so rund 256 Dollar zusammen, was umgerechnet gut 185 Euro entspricht. Hierzulande verkauft Samsung das Galaxy S5 mit einer Preisempfehlung von 679 Euro, auch wenn das Gerät im Handel derzeit bereits ab rund 640 Euro zu haben ist.
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