Datenmenge verdoppelt sich weiter jährlich

Google, Server, Datenzentrum Bildquelle: Google
Das weltweit anfallende Datenvolumen wird weiter in hohem Maße zunehmen. Bis zum Jahr 2020 ist mit einer Verzehnfachung zu rechnen, so eine aktuelle Prognose des IT-Dienstleisters EMC.
Statt der aktuell 4,4 Billionen Gigabyte müssen dann 44 Billionen Gigabyte übertragen, gespeichert und verarbeitet werden. In Deutschland wird die Menge digitaler Daten im gleichen Zeitraum voraussichtlich nicht ganz so stark von 230 auf 1.100 Milliarden Gigabyte steigen.

Gespeist wird das starke Wachstum vor allem durch die aufholenden Schwellenländer, hieß es. Derzeit produzieren die hochentwickelten Länder wie Deutschland, Japan und die Vereinigten Staaten immerhin 60 Prozent der Daten insgesamt. Bis 2020 wird sich dieses Verhältnis umkehren, so die Prognose: Die Staaten Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland werden dann rund 60 Prozent der Daten generieren.

Im Zuge der Entwicklung wird sich auch das Verhältnis der anfallenden Datenmenge und der Speicherkapazität verschieben. Im vergangenen Jahr reichte der verfügbare Platz auf allen Speichermedien noch für 33 Prozent des Datenaufkommens. 2020 wird die verfügbare Speichermenge nur noch für 15 Prozent aller Daten genügen. Allerdings ist dies kein wirkliches Problem, da die überwiegende Menge aller Daten nicht dauerhaft gespeichert werden muss. Hier handelt es sich um vielfach anfallende Kopien bei Videostreams, Onlinespielen oder digitalem Fernsehen.

Sensoren bringen Datenflut

Einen großen Anteil am Wachstum werden die häufiger werdenden vernetzten Alltagsgegenstände haben, die mit Sensoren und Schnittstellen ausgestattet sind. Die Marktforscher der IDC schätzen, dass heute knapp 200 Milliarden Objekte theoretisch nach dem Stand der Technik mit dem Internet verbunden werden könnten. Davon kommunizieren aber erst sieben Prozent oder 14 Milliarden über das Internet.

Die von diesen Geräten produzierten Daten entsprechen in etwa zwei Prozent des weltweiten Datenbestands. 2020 werden bereits 32 Milliarden Objekte mit dem Internet verbunden sein. Diese produzieren dann ungefähr zehn Prozent der weltweiten Informationsmenge. Google, Server, Datenzentrum Google, Server, Datenzentrum Google
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