IT-Security: Großes Risiko ist Selbstüberschätzung

Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Bildquelle: John Dierckx / Flickr
Eines der erheblichsten Risiken im Bereich der IT-Sicherheit stellt die Selbstüberschätzung dar - nicht nur bei einzelnen Anwendern, sondern auch bei Unternehmen, so das Ergebnis einer Untersuchung.
In dieser gaben immerhin neun von zehn Unternehmen in Deutschland an, sich in der Lage zu sehen, mit großen IT-Sicherheitskrisen umgehen zu können. Allerdings betreibt überhaupt nur ein Drittel von ihnen IT-Sicherheitslösungen dauerhaft, so die Daten, die vom Beratungshaus Steria Mummert Consulting erhoben wurden.

Vorstellungen liegen abseits der Realität

Die Untersuchung zeigte auch auf, dass 54 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland die Ausspähung von Daten als eine der drei größten Risiken sehen. Obwohl dabei die Gefahr durch externe Angriffe in der Praxis kontinuierlich zunimmt, betrachten die Firmen nach wie vor interne Bedrohungen als gefährlicher: Mehr als die Hälfte (60 Prozent) schätzen, dass Angriffe von außen weniger als 20 Prozent ihrer Bedrohungen insgesamt ausmacht.

"Unsere Studie belegt, dass viele Unternehmen Sicherheitsrisiken falsch einschätzen. Angesichts dessen ist das große Vertrauen, das sie in ihre Fähigkeit mit Bedrohungen umzugehen setzen, fehl am Platz. Ein wirksamer, umfassender Schutz vor Gefahren aus dem Netz ist essenziell, wenn Unternehmen in der digitalen Welt erfolgreich und wettbewerbsfähig sein wollen", kommentierte Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Steria Mummert Consulting, die Ergebnisse.

Um sich vor Bedrohungen zu schützen, setzen 77 Prozent der Unternehmen in Deutschland Authentifizierungs- und Zugriffsmanagement-Lösungen ein. Nur ein Fünftel plant hingegen die Einführung von Verschlüsselungstechnologien in den kommenden drei Jahren. Lediglich 14 Prozent der Unternehmen mit weniger als 5.000 Mitarbeitern haben ein sogenanntes Security Operation Center eingerichtet, um Abläufe und Ereignisse zu überwachen und um sicherzustellen, dass Anomalien aufgedeckt, identifiziert und klassifiziert werden, so dass mit geeigneten Maßnahmen reagiert werden kann. Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette John Dierckx / Flickr
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