Währungsanpassung: Apple erhöht Preise für Apps

Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr
Wie verschiedene Quellen berichten, erhöht Apple die Preise für iOS- und OS-X-Apps. Es soll sich um Währungsanpassung zum US-Dollar-Kurs handeln. Die Informationen stammen direkt von Apple. Deutschland ist nicht betroffen.
Im iTunes Connect-Loginbereich für registrierte Entwickler informiert Apple laut Medienberichten über die Preiserhöhungen und versendet E-Mails an die App-Developer. Wie unter anderem 9to5mac berichtet, werden zum 1. April einige Fremdwährungen an den US-Dollar-Kurs angepasst. Apple hatte solche Währungsanpassungen schon einige Male durchgeführt. Im Herbst 2012 gab es eine solche Anpassung auch für deutsche Kunden, sodass der Einstiegspreis für Apps dauerhaft von zuvor 79 Cent auf mindestens 89 Cent stieg. Dieses Mal sind Deutschland und die gesamte EU aber nicht von den Preiserhöhungen betroffen.

Wie es heißt, steigen dafür die Preise in den App Stores für Indien, Indonesien, Australien, Türkei und Südafrika. Schuld sind die teils erheblich verbilligten Länderwährungen gegenüber dem US-Dollar. Aber auch die andere Richtung gibt es dieses Mal bei der Währungsanpassung: für Israel und Neuseeland wird es wieder günstiger, die Preise werden gesenkt.

Die Preisänderungen sollen in den kommenden 24 Stunden überall live gehen, sodass die Entwickler die Verkäufe in den entsprechenden Ländern dann anders abgerechnet bekommen, heißt es in einer Mitteilung im Developer-Bereich bei Apple.

Wie stark die Anpassungen jeweils ausfallen werden, ist noch nicht bekannt. Zugrunde gelegt werden langfristige Kursänderungen zwischen den Fremdwährungen und dem US-Dollar-Kurs, sodass sich derzeit teilweise bis zu 20 Prozent Änderungen ergeben könnten.

Die Preiserhöhung betrifft aktuell alle Apps für iPhone, iPod touch, iPad und Mac. Apple hatte Ende vergangenen Jahres die Marke von 10 Milliarden Downloads aus dem iOS-App-Store durchbrochen. Den App Store gibt es in über 90 Ländern weltweit. Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr
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