Berlin muss Geld für längeren XP-Support ausgeben

Betriebssystem, Logo, Windows Xp Bildquelle: Microsoft
Verschiedene Verwaltungen haben es nicht geschafft, rechtzeitig vor dem Ende des Supports für Windows XP auf ein neueres Betriebssystem umzustellen und müssen nun teure Zusatz-Services buchen.
Neben Niedersachsen ist dies beispielsweise auch in Berlin der Fall. Hier muss das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) der Verwaltung der Hauptstadt einen verlängerten Support bis 2015 bereitstellen. Wie die Einrichtung mitteilte, habe man dazu immerhin mit Microsoft Deutschland ein kostengünstiges Angebot verhandelt und kann den Senats- und Bezirksverwaltungen damit ein temporäres Notfallpaket für den Weiterbetrieb der Computer zur Verfügung stellen.

30.000 Rechner noch nicht umgestellt

Microsoft wird den Support für sein Windows XP offiziell am 8. April einstellen. Für Rechner, die über diesen Tag hinaus mit diesem Betriebssystem betrieben werden, besteht nach Einschätzung des Herstellers sowie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein erhebliches Sicherheitsrisiko, da nicht mehr ohne weiteres Patches für neu entdeckte Sicherheitslücken geliefert werden. In Berlin werden zum Stichtag immerhin noch rund 30.000 von 70.400 Arbeitsplätzen in der Verwaltung Windows XP verwenden.

Allerdings können sich Kunden über ein "Custom Support Agreement" auch weiterhin Support durch Microsoft sichern - allerdings lässt sich der Software-Konzern diesen Dienst bezahlen. "Mit dem verlängerten Support für Windows XP werden die Sicherheitsrisiken, die durch die Nutzung des veralteten Betriebssystems Windows XP entstehen können, für einen Übergangszeitraum deutlich reduziert", erklärte Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin, die Entscheidung, für den fortgesetzten Support in die Tasche zu greifen.

Im Land Berlin gilt eine dezentrale Verantwortung zum IT-Einsatz. Nicht das ITDZ Berlin, sondern die Verwaltungen des Landes und der Bezirke selbst bestimmen über IT-Beschaffung und -Support. Das bedeutet, dass jede Senats- und Bezirksverwaltung für die Aktualisierung ihrer Hard- und Software selbst verantwortlich ist und diese beauftragen muss. Das ITDZ agiert hier nur als zu beauftragender Dienstleister, der sich allerdings vorsichtshalber auf entsprechenden Bedarf eingestellt hat.

Wer als Privatanwender nach wie vor auf Windows XP unterwegs ist und auch Windows 7 oder Windows 8.x umsteigen möchte, der findet alle benötigten Informationen in unserem FAQ-Artikel "Windows XP auf Windows 7 oder Windows 8 aktualisieren und alle Daten übernehmen." Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein radiokw
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