Bill Gates über Zuckerberg und den WhatsApp-Deal

Microsoft, Ceo, Bill Gates Bildquelle: Microsoft
Der Microsoft-Co-Gründer, der seit dem Amtsantritt des neuen CEOs Satya Nadella wieder eine aktivere Rolle im Unternehmen spielt, sprach in einem Interview über Technik-Themen, aber auch seine Sicht auf Gott und die Welt.
In einem ausführlichen Interview mit dem Print-Magazin Rolling Stone (via GeekWire) sprach Gates unter anderem über seinen weitaus jüngeren Kollegen Mark Zuckerberg. Für den Facebook-Gründer, der oft mit dem jungen Bill Gates verglichen wird, gab es von der Microsoft-Legende viel Lob. Ganz teilt Gates die Vergleiche aber nicht und meinte, dass "Zuck" und er fundamental unterschiedliche Stärken hätten.

"Er ist mehr Produktmanager als ich es war", so Gates. "Ich bin eher der Coder, der tief ins Innere und in die Architektur geht." Während Gates mit der zugrundeliegenden Architektur beginne, gehe Zuckerberg vom Produkt aus, Gates erwähnte auch noch Steve Jobs, beim Apple-Mitgründer stand stets die Ästhetik am Anfang, sagte Gates.

Zur Sprache kam auch die jüngste 19 Milliarden Dollar schwere WhatsApp-Übernahme. Gates: "Sie bedeutet, dass Mark Zuckerberg will, dass Facebook das nächste Facebook wird. Mark hat die Glaubwürdigkeit, zu sagen: 'Ich werde 19 Milliarden Dollar für etwas ausgeben, das im Wesentlichen kein Einnahmemodell hat.' Ich denke, seine Aggressivität ist weise."

Allerdings glaubt Gates auch, dass der Preis etwas zu hoch ist bzw. höher ist als er ihn erwartet hätte. Dabei verriet er, dass auch Microsoft Interesse an WhatsApp (wie Google) gehabt habe. Der Messaging-Dienst sei zwar "extrem wertvoll", bei 19 Milliarden Dollar wollte man aber wohl nicht mitgehen.

Das Interview deckte zahlreiche Technik-fremde Themen ab, Bill Gates sprach natürlich auch über seine Stiftung, aber auch über Persönliches wie den Glauben an Gott: Er ist dabei überzeugt, dass durch Religion vorgegebene Moralsysteme sehr wichtig seien. Ob er selbst an Gott glaube, wollte er hingegen nicht eindeutig verraten.

Zum einen teilt er die Meinung des bekannten Atheisten Richard Dawkins, wonach die Menschheit "Kreationsmythen" gebraucht habe, diese habe die Wissenschaft aber inzwischen abgelöst. Gleichzeitig könne die Welt so erstaunlich sein, dass auch wissenschaftliche Erklärungen versagten. Gates meinte, dass es durchaus "Sinn ergibt, an Gott zu glauben."

Vielen Dank an WinFuture-Leser levellord für den Hinweis. Microsoft, Ceo, Bill Gates Microsoft, Ceo, Bill Gates Microsoft
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