Jugendliche sind nur einmal online: Immer!

Tablet, Ipad, Kinder Bildquelle: Eric Peacock / Flickr
Für die Nutzung des Internets müssen schon lange andere Messlatten angelegt werden, als noch vor Jahren. Dies scheint nun endlich Eingang in die Forschung zu finden und zeigt ein klareres Bild von den Nutzungsgewohnheiten der jüngeren Generation.
Bisherige Untersuchungen klassischer Art scheiterten schon daran, wenn bei den Anwendern abgefragt wurde, wie oft sie pro Woche online gehen. Denn dies ließ sich noch beantworten, als man sich aktiv mit dem Modem einwählen musste, nicht aber in Zeiten einer permanenten Verfügbarkeit von Netzzugängen. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) zeigt nun, dass die jüngere Generation im Grunde nur einmal online ist, und dies ist immer.

Zwischen On- und Offline-Zeiten könne im Grunde kaum noch getrennt werden, da das Smartphone für die allermeisten zum Begleiter für alle Lebenslagen geworden ist. Oft kommt noch ein Tablet hinzu. So ist gewährleistet, dass man rund um die Uhr mit dem Netz verbunden ist - auch wenn nicht die ganze Zeit auf das Display geschaut wird.

Und unter den 14- bis 24-Jährigen nutzen demnach 98 Prozent das Internet. Während dies unter den immer wieder in den Medien auftauchenden Kulturpessimisten für Erschrecken sorgt, zeichnet das DIVSI ein recht differenziertes Bild der Nutzung. Denn diese ist längst nicht mehr vom sonstigen Leben getrennt, sondern wird mit zunehmendem Alter zum integralen Bestandteil des Alltags, hieß es.

Für Kinder heißt das vor allem: Spielen. Der Fokus verschiebt sich dann aber allmählich hin zur Dauerkommunikation über Online-Communitys und Messaging-Dienste. Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Kommunikation mit Freunden längst die wichtigste Facette der Internet-Nutzung geworden.

Apropos Freunde: Dieser insbesondere von Älteren beim Blick auf Facebook oft missverstandene Begriff wird von den jüngeren Nutzern laut der Untersuchung sehr differenziert gesehen. "Laut unserer Studie unterscheiden die Befragten sehr deutlich zwischen Online-Freunden, persönlichen Bekannten und echten engen Freunden", erklärte DIVSI-Chef Matthias Kammer. Tablet, Ipad, Kinder Tablet, Ipad, Kinder Eric Peacock / Flickr
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