Ouya wird bald in anderen Geräten integriert sein

Spielkonsole, Hardware, ouya Bildquelle: Ouya
Die Android-basierte und über Crowdfunding finanzierte Spielkonsole Ouya wird laut Chefin Julie Uhrman schon bald zum Teil fremder Geräte werden. Ein Ende für die echte Konsole bedeutet das nicht, diese bleibt das "Referenzgerät."
Ouya kam im vergangenen Sommer auf den Markt und musste zuvor so manche Höhen, aber auch Tiefen erleben. Highlight war sicherlich die erfolgreiche Finanzierung über Kickstarter: Das ursprüngliche Ziel von 950.000 US-Dollar konnte innerhalb von 24 Stunden geknackt werden, schlussendlich standen rund 8,6 Millionen unter dem Strich.

Bis die Würfel-förmige Konsole veröffentlicht werden konnte, musste das Ouya-Team aber einige Hürden nehmen, Probleme bereitete unter anderem der mäßig verarbeitete Controller, auch beim anfangs zu kleinen Angebot an Spielen bzw. sonstiger Software lief es nicht rund. Letzteres ist letztlich eine Frage der Zeit, die Probleme mit dem Steuergerät sollten mit der Ende Januar 2014 veröffentlichten (überarbeiteten) 16-Gigabyte-Version von Ouya ebenfalls Geschichte sein.


Ouya-Chefin Julie Uhrman kündigte deshalb in einem Interview mit der Seite A-List Daily die nächste Phase an: Sie sagte, dass 2013 für das junge Unternehmen ein "Jahr der Machbarkeiten" gewesen sei. Man musste erst beweisen, dass Gerät, Software-Ökosystem und Geschäftsmodell funktionieren können. Und das sei auch gelungen, weshalb man zur nächsten Phase übergehen könne.

Und dieses Phase kann als Ouya ohne Gehäuse beschrieben werden: "Wir haben zwar mit einer 99-Dollar-Box begonnen, unser Ziel war es aber immer, eine Konsolenplattform zu erschaffen, die auf den Geräten anderer Leute (Hersteller) 'leben' kann", sagte Uhrman. Allerdings habe man von Anfang an gewusst, dass dieses Vorhaben einige Zeit benötigen werde, so die Ouya-Chefin.

Nun aber ist man zur Ansicht gekommen, dass die Zeit oder besser gesagt die (System-)Software reif sei für diese zweite Phase. Konkrete Namen nannte Uhrman nicht, sondern verriet nur, dass man auf der Consumer Electronics Show 2014 mit diversen Herstellern Gespräche zu diesem Thema geführt habe. Technisch ist eine derartige Integration sicherlich kein Problem, da in Ouya im Prinzip ausschließlich Smartphone-Technik steckt.

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