Fünf Mal schneller: Startup will Lesetempo steigern

Startup, Homepage, Lesetempo, Spritz Bildquelle: Spritz
Jeder hat sein individuelles Lesetempo. Das Startup Spritz will jetzt mit einer bewährten Methode dafür sorgen, dass wir Texte auf Smartphones und Co. mit bis zu 1000 Wörtern pro Minute lesen können.
Stillstand im Auge
Seit Urzeiten hat sich die Art, wie Menschen Texte lesen, nicht geändert. Das Unternehmen Spritz will jetzt für eine Evolution unserer Lesegewohnheiten sorgen und verspricht: "Jeder kann sein Lesetempo um das Fünffache beschleunigen". Das Startup aus Boston arbeitet seit drei Jahren an seiner Methode zur Steigerung der Lesegeschwindigkeit und hat das Ergebnis jetzt auf dem Mobile World Congress präsentiert. Schnelllese-Methode SpritzSpritz will beim Lesen aufs Gas drücken Egal ob in einem Buch, auf einem Smartphone oder einer Webseite: Der Lesefluss wird unter anderem dadurch gebremst, dass unsere Augen in jedem Wort zunächst einen Fixpunkt, den sogenannten Optimal Recognition Point (ORP) ausmachen müssen, bevor der Inhalt verarbeitet werden kann. Da dieser Erkennungspunkt in jedem Wort an einer anderen Stelle liegt, müssen unsere Augen beim Lesen eines klassischen Textes immer in Bewegung bleiben.

Genau hier setzt Spritz an. Statt dem Leser den ganzen Text auf einmal zu präsentieren, werden einzelne Wörter in einem Feld, dem sogenannten Redicle, dynamisch präsentiert. Dabei wird der Fixpunkt in den Wörtern immer an derselben Stelle der Box platziert und rot markiert. Das Auge soll so die Wörter sofort erkennen können, ohne dass es sich dabei bewegen muss. Das Ergebnis: Wir können schneller lesen.

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Reine Übungssache
Das durchschnittliche Lesetempo liegt bei etwas über 200 Wörtern pro Minute. Mit Spritz sollen bis zu 1000 Wörter pro Minute erfasst werden können. Ein rund 300 Seiten starkes Buch wäre damit in unter 80 Minuten zu bewältigen. Im Gegensatz zu anderen Schnelllese-Methoden, die meist lange Übungszeiten voraussetzten, soll sich so außerdem schon nach nur fünf Minuten eine deutliche Steigerung des Lesetempos erreichen lassen.

Ein weiterer Vorteil der Spritz-Methode: Die Darstellung von einzelnen Wörtern bietet natürlich optimale Möglichkeiten für den Einsatz in Geräten mit kleineren Displays. Wenn es nach den Entwicklern geht, könnte Spritz in Form einer App so genutzt werden, um beispielsweise auf Smartwatches kurze Newsmeldungen anzuzeigen.

Bisher nur auf S5 und Galaxy Gear
Im Rahmen des MWC 2014 hat Spritz seine Software in Zusammenarbeit mit Samsung auf dem Galaxy S5 und der Galaxy Gear 2 das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Auf der Homepage des Startups kann Spritz außerdem von jedermann getestet werden (u.a. in Deutsch). Man darf gespannt sein, ob die neue Schnelllesemethode aus Boston tatsächlich dafür sorgt, dass wir unsere uralten Lesegewohnheiten ändern. Startup, Homepage, Lesetempo, Spritz Startup, Homepage, Lesetempo, Spritz Spritz
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