EU-Kommission nimmt Free-to-Play-Spiele ins Visier

Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr
Die europäischen Markthüter haben begonnen, so genannte Free-to-Play-Spiele (F2P) zu untersuchen. Die EU-Kommission will unter anderem überprüfen, ob der Begriff "frei" nicht eine Irreführung des Konsumenten ist, wenn es In-App-Käufe gibt.
Wie frei ist "Free(-to-Play)"? Das ist die zentrale Frage, die sich Verbraucherschützer und Industrievertreter gemeinsam mit der EU-Kommission seit gestern stellen. Wie die Branchenseite GamesIndustry International schreibt, hat die Europäische Union vor allem Zweifel, ob derartige F2P-Spiele durch die stets integrierten In-App-Käufe und Item-Shops als solches bezeichnet werden können.

"Verbraucher und insbesondere Kinder brauchen einen besseren Schutz vor unerwarteten Kosten durch In-App-Käufe", so der für Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar Neven Mimica in einer Pressemitteilung. Mimica will das "Problem" mit Behörden und der Branche diskutieren. Denn dieses verursache nicht nur "finanzielle Schäden für Verbraucher", sondern stelle auch die "Glaubwürdigkeit dieses vielversprechenden Markts in Frage."

Der EU-Kommissar verlangt "konkrete und rasche Lösungen" und ist überzeugt, dass diese beiden Seiten zu Gute kommen werden. An der Spitze der Probleme sieht die Europäische Union vor allem irreführende Werbung. Denn mehr als 50 Prozent der "Online-Spiele" würden als "kostenlos" angepriesen und das obwohl sie "teilweise teure" In-App-Käufe nach sich zögen.

Die EU dazu: "Oft ist den Verbrauchern gar nicht bewusst, dass sie etwas bezahlen, weil ihre Kreditkarte automatisch belastet wird. Kinder sind besonders anfällig für Spiele, die sie zwar kostenlos herunterladen, aber nicht kostenlos nutzen können." Die EU fordert entsprechend, dass sich künftig nur noch jene Spiele "Free-to-Play" nennen dürfen, die das auch bis ins letzte Detail tatsächlich sind.

Jene Games, die sich an Kinder richten (oder auch nur richten könnte), sollen künftig außerdem keinerlei Aufforderungen für Upgrades (auf eine etwaige kostenpflichtige Vollversion) aufweisen. Jede Transaktion innerhalb eines derartigen Spiels muss mit explizitem Einverständnis des Nutzers erfolgen, schließlich verlangt die EU auch noch für jede Anwendungen eine klar sichtbare E-Mail-Adresse, über die potenzielle Kunden vor dem Download der App ihre Fragen dazu einsenden können. Eu, Europa, EU-Kommission, Karte Eu, Europa, EU-Kommission, Karte k.a.
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