Larson-Green: Windows-8-Umstieg war nicht optimal

Microsoft, Windows, Julie Larson-Green Bildquelle: Microsoft
Die Microsoft-Managerin Julie Larson-Green war maßgeblich an der Entwicklung von Windows 8 beteiligt. In einem Interview deutete sie an, dass der Wechsel von Windows 7 auf Version 8 nicht optimal gelaufen sei.
Julie Larson-Green führte die Windows-Abteilung nach dem Abgang von Steven Sinofsky eine kurze Zeit an, die Top-Managerin kennt mit 21 Microsoft-Dienstjahren den Redmonder Konzern zudem bestens. Und Larson-Green gab in einem Interview mit Re/code nun zu, dass es bei der Entwicklung von Windows 8 unter Umständen hätte besser laufen können.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sie das Betriebssystem an sich als Fehler bezeichnet: "Ich denke, dass Veränderung notwendig war. Ein zweites Windows 7 zu machen, wäre wohl nicht hilfreich gewesen", so Larson-Green. Sie meint auch, dass solche Veränderungen stets "super-hart" sind. Aber: "Es gibt zweifellos Dinge, die ich aus heutiger Sicht anders machen würde, um den Übergang (von Windows 7 auf Windows 8) zu erleichtern." Julie Larson-GreenJulie Larson-Green Mit Übergang ist natürlich vor allem der Wechsel von der Desktop-Zentrierung von Windows 7 auf das Touch-optimierte Metro-Interface bei Windows 8 gemeint. Was genau Julie Larson-Green heute anders machen würde, erläuterte sie nicht weiter. Man kann aber annehmen, dass damit viele Kleinigkeiten gemeint sind, die Microsoft mit Windows 8.1 sowie dem demnächst erscheinenden Update 1 nachgereicht hat bzw. dies noch tun wird.

In dem Interview spricht Larson-Green auch über ihre neue Rolle als Chief Experience Officer in der Applications and Services Group von Microsoft. Das Unternehmen gehe derzeit ihrer Meinung nach durch eine Phase, während der man sich neu ausrichtet und über Dinge neu nachdenkt.

Sie gibt auch zu, dass es sie ärgert, wenn Microsoft nicht mehr als zukunftsweisend genannt bzw. angesehen wird. Das sei laut Larson-Green aber vor allem etwas, was in der "Technorati-Bubble", also im engen Kreis von Technik-Insidern, so gesehen werde und nicht bei der Vielzahl an Kunden, die Microsoft weltweit hat. Microsoft, Windows, Julie Larson-Green Microsoft, Windows, Julie Larson-Green Microsoft
Mehr zum Thema: Windows 8.1
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