Generation Cyborg: Ältere offen für Chip-Implantate

Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Bildquelle: e-MagineArt.com / Flickr
Die Forschung nach Chips, die in den Körper implantiert werden, die Gesundheit überwachen und im Zweifelsfall auch eingreifen, läuft auf Hochtouren - und wird vor allem von älteren Menschen begrüßt.
Über die gesamte Gesellschaft hinweg kann sich heute bereits etwa jeder fünfte Deutsche beziehungsweise 19 Prozent der Bevölkerung vorstellen, ein solches Chip-Implantat zur Messung von Gesundheitsparametern zu nutzen. Deutlich höher ist die Akzeptanz solcher Technologien unter den potenziell Betroffenen: Mehr als jeder vierte der 50- bis 64-Jährigen (29 Prozent) kann sich vorstellen, einen Gesundheits-Chip implantiert zu bekommen, bei den über 65-Jährigen sind es sogar 31 Prozent.

In der Altersklasse zwischen 14 und 29 Jahren interessiert sich derzeit hingegen nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent) dafür, seinen Körper mit technischen Erweiterungen so aufzurüsten, dass gesundheitliche Probleme weniger Wirkung haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.

Bereits heute lassen sich viele Gesundheitsdaten auch selbst messen und auswerten. So gibt es Blutdruckmessgeräte, die direkt mit dem eigenen Smartphone oder Tablet verbunden werden können. Dort lassen sich die ermittelten Werte abspeichern und Entwicklungen über längere Zeiträume darstellen. Auch der Blutzuckerspiegel, die Körpertemperatur und das eigene Gewicht lassen sich in ähnlicher Form ermitteln und digital analysieren.

"In Zeiten einer alternden Gesellschaft und des zunehmenden Ärztemangels in ländlichen Gebieten können Geräte zum Selbstmessen von Gesundheitsdaten sinnvolle Ergänzungen zum Besuch beim Arzt sein", erklärte Pablo Mentzinis, BITKOM-Experte für den Gesundheitsbereich. Aber nicht nur das. Die Technologien sollen zukünftig in Notfällen auch direkt eingreifen können.

Es gibt auch Szenarien, nach denen auf diesem Weg sogar eine bessere Versorgung möglich wird, als es bei einer direkten ärztlichen Betreuung der Fall wäre. So gibt es beispielsweise relativ seltene Formen der Diabetes, bei denen Ärzte kaum auf Erfahrungen in größerem Umfang zurückgreifen können. Eine ditigale Auswertung der Patientendaten in einem globalen Cloud-Dienst brächte hingegen so viele Erfahrungswerte zusammen, dass eine sehr genaue Medikation möglich würde. Medizin, Handheld, Tricorder, X-Prize Medizin, Handheld, Tricorder, X-Prize X-Price
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